Telemann-Festival: "Das selige Erwägen"

Das Freiburger Barockorchester besteht aus 27 Musikern und zahlreichen Gastmusikern. Geleitet wird es von Gottfried von der Goltz und Petra Müllejans.

Im Rahmen des Telemann-Festivals widmeten sich die Musikerinnen und Musiker des Freiburger Barockorchesters unter der Leitung von Gottfried von der Goltz dem heutzutage zu unrecht selten gespielten Passionsoratorium "Seliges Erwägen".

Telemann-Festival #10
Fr, 01.12.2017 | 20 Uhr
Hamburg, Laeiszhalle (Johannes-Brahms-Platz 1)

19 Uhr: Einführungsveranstaltung im Kleinen Saal

Freiburger Barockorchester
Gottfried von der Goltz Leitung
Anna Lucia Richter Sopran (Glaube, Zion)
Hanna Zumsande Sopran (Choräle)
Julienne Mbodjé Alt (Choräle)
Colin Balzer Tenor (Andacht)
Michael Feyfar Tenor (Petrus)
Peter Harvey Bariton (Jesus)
Konstantin Wolff Bariton (Caiphas)

GEORG PHILIPP TELEMANN
"Das selige Erwägen des bittern Leidens und Sterbens Jesu Christi"
Passionsoratorium für Soli und Orchester TWV 5:2

Der Vorverkauf startet am 12. Juni 2017 um 10 Uhr.

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Stilbildender Hit des 18. Jahrhunderts

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Der Sopranistin Anna Lucia Richter wurde 2014 der Förderpreis des Landes Nordrhein Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler zugesprochen.

Telemanns um 1722 geschriebenes Passionsoratorium "Seliges Erwägen des bittern Leidens und Sterbens Jesu Christi" war seinerzeit ein echter Hit. Den Text hatte Telemann selbst verfasst, in der bildhaften und anschaulichen Umsetzung bewährte sich der erfahrene Opern- und Kirchenkomponist. Geschrieben zur "Beförderung der Andacht" und im "Hamburgischen Werk- und Zuchthaus" erstmals aufgeführt, wirkte Telemanns Darstellung der Passionsgeschichte auf Jahrzehnte hinaus stilbildend.

Hamburger Wiederkehr

In Hamburg, Rostock oder Riga hatten im 18. Jahrhundert Aufführungen von "Seliges Erwägen" ihren festen Platz im Konzertkalender. Doch im Laufe des 19. Jahrhunderts geriet Telemanns Erfolgsstück zunehmend in Vergessenheit. Gottfried von der Goltz und das Freiburger Barockorchester erinnerten beim Telemann-Festival an ein Werk, das man in Hamburg viel zu lange nicht mehr gehört hat.

das festival

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