Klassik à la carte

Gespräche mit Menschen, die etwas zu sagen haben

Freitag, 19. Mai 2017, 13:00 bis 14:00 Uhr

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Der Autor und Regisseur Andreas Veiel hat für seinen Dokumentarfilm den Künstler Joseph Beuys neu entdeckt.

Ruhig war es selten um den Künstler Joseph Beuys. Er mischte die Kunstszene auf und provozierte damit die Gesellschaft: "Den Staat ausschalten, das ist die Idee von Kunst", sagte er einmal. Für ihn war jeder Mensch ein Künstler, der an der sozialen Plastik Gesellschaft mitarbeite. Ein oft missverstandener Satz. Auch 31 Jahre nach Beuys Tod konnte der Autor und Regisseur Andres Veiel ("Black Box BRD") für seinen Dokumentarfilm BEUYS noch viel über den Künstler herausfinden.

Teilnahme im Wettbewerb bei der Berlinale 2017

Gemeinsam mit seinem Team sichtete Veiel mehrere hundert Stunden bisher unbekannten Bewegtbildmaterials, unzählige Fotos und führte schwierige Urheberrechtsdiskussionen. Außerdem sprach er mit Zeitzeugen und Wegbegleitern des Künstlers, die eine Brücke in die Gegenwart schlagen. Wie er Beuys neu entdeckt hat und warum seine Kunst auch heute noch so relevant ist, erzählt Andres Veiel im Gespräch. Die Dokumentation lief im Wettbewerb der Berlinale 2017.

Rückblick

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Das Gespräch führte Claudio Campagna

Seiten eines Kalenders © fotolia.com Fotograf: naftizin

Beuys: Es darf über Kunst diskutiert werden

NDR Info - ZeitZeichen -

Am 26. November 1965 zeigt Josef Beuys "Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt" und bringt die Zuschauer dazu, über Kunst nachzudenken und zu diskutieren.

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