NDR Kultur - Hören und Genießen
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Alle zwischen dem 1.10.12 und 30.09.13 in deutscher Sprache erschienenen Sachbücher sind teilnahmeberechtigt.
Der NDR Kultur Sachbuchpreis geht in seine fünfte Runde: Bis zum 15. August 2013 können die Bewerbungen für die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung eingereicht werden. Prämiert wird das beste in deutscher Sprache erschienene Sachbuch. Entscheidend ist dabei, wie gut gesellschaftlich, kulturell und wissenschaftlich relevante Themen für ein großes Publikum zugänglich gemacht werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Sachbücher, deren Veröffentlichung zwischen dem 1. Oktober 2012 und dem 30. September 2013 liegt.
Der NDR Kultur Sachbuchpreis wird am 7. November 2013 zusammen mit dem Förderpreis Opus Primum der Volkswagenstiftung im Herrenhäuser Schloss in Hannover verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Opus Primum richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Gala wird live im Radio auf NDR Kultur und im Internet auf NDR.de übertragen.
Die siebenköpfige Jury wählt aus den sechs Titeln der Shortlist den Gewinner. NDR Hörfunk Programmdirektor Joachim Knuth leitet die Jury.
Joachim Knuth, Programmdirektor Hörfunk, leitet die siebenköpfige Jury.
Joachim Knuth, NDR Hörfunk Programmdirektor: "Sachbücher sind keine staubige Kost. Ganz im Gegenteil: Viele bedeutende Kenner ihrer Materie schreiben hochspannende, erhellende Bücher, die helfen, die Welt in ihrer Komplexität besser zu verstehen - sei es auf dem Gebiet der Geschichte, der Wissenschaft, der Kunst, der Gesellschaftstheorie oder der Religion. Der NDR Kultur Sachbuchpreis soll - flankiert von Sendungen und Beiträgen im NDR Hörfunk - den hohen Stellenwert des Sachbuchs würdigen und hervorheben." Die weiteren Mitglieder der Jury zum NDR Kultur Sachbuchpreis 2013.
Die Journalistin Franziska Augstein schreibt für die Süddeutsche Zeitung.
Dr. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, München: Franziska Augstein war von 1987 bis 1989 Redakteurin beim Magazin der Wochenzeitung "Die Zeit" in Hamburg, ab 1997 Redakteurin im Feuilleton-Ressort und bis 2001 Kulturkorrespondentin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in Berlin. Seit Anfang 2001 schreibt sie für das Feuilleton der "Süddeutschen Zeitung".
Hendrik Brandt ist seit 2011 Chefredakteur bei der HAZ.
Hendrik Brandt, Chefredakteur Hannoversche Allgemeinen Zeitung, Hannover: Hendrik Brandt kam 1989 zur Hannoversche Allgemeinen Zeitung. Ab 1998 leitete er das Ressort "Kultur". 2006 wurde Brandt Geschäftsführer der Madsack Medienagentur GmbH & Co. KG. 2011 übernahm er die Chefredaktion der Hannoversche Allgemeinen Zeitung.
Seit 1996 Generalsekretär der VolkswagenStiftung in Hannover: Wilhelm Krull.
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Hannover: Wilhelm Krull ist seit 1996 Generalsekretär der VolkswagenStiftung in Hannover und seit 2008 Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes deutscher Stiftungen.
Von 2006 bis 2008 war er Vorsitzender des europäischen Stiftungsverbandes European Foundation Centre und von 2003 bis 2005 Vorsitzender des Hague Club der 25 größten europäischen Stiftungen.
Ulrich Raulff ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.
Prof. Dr. Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs, Marbach am Neckar: Ulrich Raulff war Feuilletonchef "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Von 2001 bis 2004 war Raulff leitender Redakteur im Feuilleton der "Süddeutschen Zeitung". Seit November 2004 ist er Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach und seit November 2005 Mitglied im Präsidium des Goethe-Instituts.
Die ehemalige ARD-Korrespondentin Patricia Schlesinger leitet beim NDR Fernsehen den Programmbereich Kultur und Dokumentation.
Patricia Schlesinger, Norddeutscher Rundfunk, Hamburg: Patricia Schlesinger ist seit 2007 Leiterin des Programmbereichs Kultur und Dokumentation im NDR Fernsehen. Sie war ARD-Korrespondentin in Singapur und Washington. Vier Jahre lang moderierte sie die Sendung Panorama.
Honorarprofessor, Moderator und Essayist: Roger Willemsen
Roger Willemsen, Autor, Publizist und TV-Moderator, Hamburg: 1984 promovierte er über die Dichtungstheorie Robert Musils. In den Folgejahren arbeitete Willemsen unter anderem als Essayist, Herausgeber, Übersetzer und Fernsehmoderator (unter anderem: "Willemsens Woche", "Literaturclub"). Seit dem Sommersemester 2010 lehrt Roger Willemsen als Honorarprofessor an der Humboldt-Universität Berlin.
Die bisherigen Gewinner waren "Die Verwandlung der Welt" von Jürgen Osterhammel (2009), "Das Tagebuch 1880-1937" von Harry Graf Kessler (2010), "Eichmann vor Jerusalem" von Bettina Stangneth (2011) und "Kongo" von David Van Reybrouck (2012).