In Karl-Heinz Otts Roman "Wintzenried" erzählt der Autor auf eigenwillige Weise die Lebensgeschichte des großen Philosophen Jean-Jacques Rousseau, einem der Wegbereiter der Französischen Revolution. (Hoffmann und Campe)
Humor ist auch in der deutschen Literatur zu Hause: 120 Höhepunkte von Eulenspiegel bis Loriot, von Grimmelshausen bis Polt, von Jean Paul bis Henscheid präsentiert "Der komische Kanon - Deutschsprachige Erzähler 1499 - 1999". (Galiani)
Mit seinem neuen Roman "Liebesnähe" schließt Hanns-Josef Ortheil thematisch an seine Erfolgsromane "Die große Liebe" und "Das Verlangen nach Liebe" an. Wiederum beschreibt er die wachsende Zuneigung zweier Menschen, die sich eher zufällig begegnet sind. (Luchterhand)
Ganz zufällig stieß die Journalistin Lorenza Foschini auf einen französischen Parfümfabrikanten, der alles anhäufte, was einmal Marcel Proust gehörte. Amüsant und reportagehaft erzählt sie von der Sammelwut. (Nagel & Kimche)
Wie haben Menschen in den vergangenen zwei Millionen Jahren die Welt gestaltet? Neil MacGregor beschreibt die Entwicklung in einer Reise durch Zeit und Raum, rund um den Globus. (C. H. Beck)
Von seiner Recherche über 264 Netsuke - japanische Miniaturschnitzereien - und ihre wechselnden Besitzer erzählt Edmund de Waal in "Der Hase mit den Bernsteinaugen". (Zsolnay)
Das schmale lyrische Werk Tomas Tranströmers reicht über die Grenzen Schwedens hinaus. In seinen Gedichten kommt eine innere, erträumte Welt hinter der Wirklichkeit zur Sprache, die in ihrer exakten Schönheit als Antipode dienen mag. (Hanser)
Orte, an denen Dichter und Autorinnen gelebt und gearbeitet haben, besitzen oft eine Aura. Bodo Plachta hat über fünfzig der schönsten Dichterhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz besucht - von der Wohnburg Oswalds von Wolkensteins über Nietzsches Haus in Sils Maria bis zu Brechts Berliner Wohnung. (Reclam)
Werner Nell und Steffen Hendel erzählen im "Atlas der fiktiven Orte" vom Menschen als Weltenbastler, von der Kraft der
Fantasie. Der Atlas ist ein Bilderbuch über menschliche Kreativität und eine Kulturgeschichte der Literatur. (Bibliographisches Institut, Mannheim)
Die Geschichte von Parzival, dem Gralsucher, gehört, so wie sie Wolfram von Eschenbach im frühen 13. Jahrhundert erzählt hat, zum Allergrößten, was jemals in deutscher Sprache gedichtet wurde. Mit Bildern von Dieter Asmus. (Reclam)
Das Satire-Magazin Titanic unterzieht die berühmtesten Persönlichkeiten der Welt einem unbarmherzigen Promi-Check: Wer ist wirklich unwichtig? Wer nervt total? Und wen sollten wir sofort vergessen? Die Antworten birgt der Prachtband "Das Totale Promi-Massaker - Die endgültige People-Bibel". (Rowohlt)
Wolfang Herrndorfs neuer Roman spielt in einem imaginären nordafrikanischen Land. In der Mischung aus Galgenhumor, farbkräftiger Situationskomik und einer an "Candide" erinnernden symbolischen Reise zum Ich ist sich der Autor absolut treu geblieben. (Rowohlt)
In seiner Heimat hat der Brite Howard Jacobson schon elf Romane veröffentlicht. Sein letztes Werk "Die Finkler-Frage" ist zugleich das erste auf Deutsch erschienene. Vielleicht ist es für uns der Anfang einer Entdeckungsreise in das Werk von Jacobson. (DVA)
"Die Kunst des Mittagsschlafs" in der abendländischen Malerei: Thierry Paquot entführt den Leser zu einem Streifzug durch die Kunst, die Geschichte der Zeit, der Arbeit und des Müßiggangs. Denn die Siesta ist mehr ist als nur eine kurze Ruhepause: Sie ist eine Lebenskunst. ( L.S.D. / Steidl)
"Wozu lesen?" - mit dieser rhetorischen Frage hat Charles Dantzig sein jüngstes Buch betitelt. Unterhaltsam verteidigt er darin eine der ältesten Kulturtechniken des Menschen und macht so Werbung für die Literatur als Schlüssel zur Welt. ( L.S.D. / Steidl)
"Natürlich Obst" ist ein Obstbuch für Norddeutschland. Der Apfelexperte Eckart Brandt stellt alte, robuste Sorten vor und gibt Tipps zur Pflege, Lagerung und Verarbeitung. (Wachholtz)
Das Wattenmeer ist Weltnaturerbe - denn nirgendwo sonst auf der Welt erstrecken sich so große Flächen von Schlick- und Sandwatten, deren Nahrungsreichtum Millionen Zugvögel anzieht."Wissen Wattenmeer" klärt auf über Ebbe und Flut, Wind und Wellen, sowie die Tier- und Pflanzenwelt dieser wilden Landschaft. (Wachholtz)
"Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen" - über diesen Ausspruch erklärt Johannes Willms "Talleyrand. Virtuose der Macht", den wohl berühmtesten Diplomaten der Weltgeschichte. (C.H.Beck)
Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl: Unterschiedlicher können zwei Frauen kaum sein - auf den ersten Blick. In "Dietrich & Riefenstahl - der Traum von der neuen Frau" gelingt Karin Wieland ein überraschender Blick auf die Kultur und Gesellschaft des 20. Jahrhunderts. (Carl Hanser Verlag)
Heiter und klug schreibt die junge Komparatistin Elif Batuman über russische Literatur. "Die Besessenen" schillert zwischen akademischem Essay, campusromanhaftem Szenenstück und ironischer Selbstbetrachtung. (Kein & Aber)
"Der Dürer Verführer" von Rolf Vollmann: Als er zu Weihnachten eine Mappe mit Reproduktionen aller Kupferstiche Dürers geschenkt bekommt, setzt sich der Schriftsteller hin und beginnt zu beschreiben, was ihm bei der Betrachtung in den Sinn kommt. (Knaus)
Gunnur, eine Psychiaterin um die fünfzig, kämpft sich durch Szenen eines Alptraums, die sie zurück in ihre Jugend führen. Beim Erwachen muss sie feststellen, dass in der Nacht ihre Wohnung ausgeraubt wurde. Nach Island entführt der Roman "Sterneneis" von Kristín Marja Baldursdóttir seine Leser. (Krüger)
"Der Ring des Falken" von Frederik Berger führt in die Provence des 13. Jahrhunderts. Hier verliert Bernardou, der Sohn des Falkners, seine Mutter an eine religiös aufgestachelte Meute. Fortan treibt Rache den jungen Mann um. (Kindler)
Riesen gibt es nur in Märchen und in Kindergeschichten. Wirklich? Ernanno Cavazzoni beweist in seiner Geschichtensammlung mit Spitzen und Pointen das Gegenteil. (Wagenbach/SALTO)
Ezzelino von Wedel begibt sich mit "Hermann Hesse" auf Spurensuche in dem von Eigensinn und Frömmigkeit durchwobenen Leben des Schriftstellers. Dabei untersucht er die Entwicklung vom strengen Christentum seines Elternhauses zu einer lebensbejahenden Spiritualität. Das Buch zum Hesse-Jahr 2012. (Wichern-Verlag)
Ulrich Schachts Gedichtband versammelt seine poetischen Arbeiten des vergangenen Jahrzehnts. Darin läßt er Naturräume des Nordens zur Sprache kommen. (Edition Rugerup)