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Thomas Hampson
Einen halben Koffer voller homöopathischer Mittel hat Thomas Hampson immer dabei, wenn er auf Reisen ist. Es ist einfach wichtig, dass er seine Stimme in jeder Umgebung fit hält. Ob die Luft zu feucht ist oder zu trocken, zu heiß oder zu frostig, für jede Lage muss er einen Ausgleich schaffen. "Mir mein Environment zu erhalten, ist schon sehr wichtig", sagt der amerikanische Bariton. Ein reisender Künstler hat eine große Verantwortung, er muss die Zustände im Griff behalten.
"Frühstücksmeister" und "Soufflé-König" nennt Thomas Hampson sich zu Hause. Was der Star-Bariton noch alles verrät, erfahren Sie im Interview.
Die Wohnungen in New York und Zürich nennt er "Kofferaustauschstationen", denn er ist permanent unterwegs. Aber wenn seine Frau bei ihm ist und wenn sie eines ihrer vier Kinder treffen, dann hat er das Gefühl, er ist zuhause. "Ich muss diese Nähe haben, das ist mir ein Bedürfnis. Unsere Kinder sind schon aus dem Haus, aber es sind unsere besten Freunde!"
Die Hotels, in denen Thomas Hampson lebt, müssen einen Fitnessraum haben, früher hat er immer auch einen Internetanschluss bestellt. Heute sind die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten überall gegeben. Das ist für ihn eine Entlastung, es gibt ihm die Freiheit zu entscheiden, wann er arbeitet und wann er gar nichts macht. In seinem Koffer sind immer Frackschuhe und Tennisschuhe, immer was zu lesen – heute auch digital - und Noten.

Der Bariton hat eine enge Beziehung zu seiner Familie. Wie sie sich äußert, erzählt er Magarete Zander in der Sendung.
Sendetermin: 30. Dezember 2012, 13 Uhr