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Es gibt Orte auf der Welt, die haben etwas Magisches, wenn die Nacht hereinbricht. Ein funkelndes Meer aus winzigen und großen Punkten am klaren Himmel entfaltet sich - und man merkt, wie groß und weit doch das Universum ist. Die Sahara ist zum Beispiel so ein Ort – wir nehmen Sie dorthin mit. Genauso wie nach Chile zu einem der größten Observatorien der Welt. In Mexiko schauen wir, wie die Maya die Sterne vor Hunderten Jahren beobachtet haben - und in Norwegen erleben wir, wie Polarlichter über den Himmel tanzen.
Astrophysiker haben in Norwegen im vergangenen Monat ungewöhnlich große Stürme verzeichnet: Sonnenstürme. Die Folge waren mehr Polarlichter als üblich. Noch vor 30 Jahren war das für die Menschen, die am Polarkreis leben, Grund genug im Haus zu bleiben. Das Nordlicht galt als Zeichen für etwas Gefährliches. Das gilt natürlich im Jahr 2013 nicht mehr. Heute kommen Touristen aus aller Welt in die Berge bei Tromsø, um das große Himmelsspektakel zu erleben und zu fotografieren. Tim Krohn hat einige von ihnen getroffen.

Wer das Nordlicht sieht, bekommt viele glückliche Kinder, erzählt man sich im Fernen Osten. Kein Wunder, dass auch Reisende aus Taiwan sich nach Norwegen aufmachen, um Polarlichter zu entdecken.