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Feature von Heike Brunkhorst und Roman Herzog
Ein Blick auf die Halbinsel Sorrent in der Provinz Neapel, einem der Anlaufpunkte in Italien für afrikanische Flüchtlinge.
Vor 150 Jahren vereinigte Giuseppe Garibaldi Italien, mit wenig Erfolg. Italiens Geschichte ist geprägt von der Zerrissenheit des Landes, geografisch, kulturell und politisch. Worin ist diese mangelnde Einheit begründet? Und welche Gemeinsamkeiten lassen sich trotz allem heute finden, von Sizilien bis in die Lombardei?
Dienstag, 07.02.2012
20.00 Uhr NDR Kultur
Produktion: NDR 2010
Autoren: Heike Brunkhorst und Roman Herzog
Die Geschichten handeln unter anderem von dem eifrigen Archivforscher Giuseppe Casarrubea, der langjährige Geheimnisse der italienischen Nachkriegsgeschichte lüftet, obwohl die Wahrheit heute kaum jemanden interessiert. Von den afrikanischen Migranten bei Neapel, die seit Jahren von der Camorra ausgebeutet werden und sich heute wehren. Und von dem Comiczeichner Gipi, der sich fragt, wie man mit einfachsten Sätzen und Ideen, die Italiener wieder zum Nachdenken bringen kann, trotz der Allgegenwart verblödender TV-Inhalte. Das sind Geschichten wider den italienischen Zeitgeist, inmitten der Gegensätze im heutigen Italien.