Klassik à la carte
Die Sendung, in der Leute sprechen, über die man spricht. mehr
In Klassik á la carte spricht die argentinische Cellistin Sol Gabetta über ihre Musik.
Dem Cello wird nachgesagt, es habe kein übermäßig großes Repertoire. Aber ist das auch wirklich so? Nein, sagt Sol Gabetta, eine virtuose Meisterin ihres Fachs, wenn man es nur wolle, dann werde man schnell viel Musik finden, die vom Cello gespielt werden will. Eine kleine Auswahl gibt es zu hören, wenn Gabetta im großen Saal der Hamburger Laeiszhalle gastiert. In Begleitung von Bertrand Chamayou am Klavier spielt sie am Abend des 11. Januar 2012 Werke von Beethoven, Mozart, Mendelssohn Bartholdy und Servais. Und zuvor ist sie zu Gast bei NDR Kultur.
Sol Gabetta, 1981 in Argentinien als Tochter französisch-russischer Eltern geboren, studierte in Madrid, Basel und Berlin, gewann den renommierten Crédit Suisse Young Artist Award, und spätestens seit ihren Preisträgerkonzerten mit den Wiener Philharmonikern liegt ihr das Publikum ebenso wie die Kritiker zu Füßen.
Gabetta ist eine gefragte Solistin, die - wie es scheint - leichterdings erreicht, was sie erreichen will. Sie gründete nicht nur ihre eigene Festivalreihe in der Schweiz, sondern auch vor nicht allzu langer Zeit die Capella Gabetta, mit der sie sich einen langjährigen Traum erfüllte: gemeinsam mit ihrem Bruder auf der Bühne zu stehen, dem Geiger Andrés Gabetta.
Über ihre Musik und ihr Glück spricht Sol Gabetta ausführlich in Klassik à la carte.