Klassik à la carte
Die Sendung, in der Leute sprechen, über die man spricht. mehr
Seit November 2008 ist Bärbel Dieckmann Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe.
Sie ist eine der größten, privaten Hilfsorganisationen in Deutschland - politisch und konfessionell unabhängig. Mit Bärbel Dieckmann als Präsidentin feiert die Welthungerhilfe in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.
Seit ihrer Gründung setzt sich die Welthungerhilfe für eine gesicherte Ernährung aller Menschen ein. Das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" steht an oberster Stelle. Ländliche Entwicklung, der Erhalt der natürlichen Ressourcen in Entwicklungsländern und die unmittelbare Zusammenarbeit mit den Menschen sind der Welthungerhilfe damals wie heute ein Grundanliegen.
Während anfangs die Nothilfe im Vordergrund stand, konnten bereits zu Beginn der 70er-Jahre durch wachsende Spendeneinnahmen und öffentliche Fördergelder auch nachhaltige Entwicklungsprojekte finanziert werden. Ganzheitliche Konzepte wurden entwickelt, die den Prozess von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis hin zu langfristig angelegten Entwicklungsprojekten beinhalteten. 1998 wurde zusätzlich die "Stiftung Deutsche Welthungerhilfe" geschaffen.
Um neue Impulse für eine noch wirksamere Arbeit zu erhalten, wurde im Jubiläumsjahr die Denkfabrik "Searchers Unlimited" ins Leben gerufen. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft - allesamt keine Experten für Entwicklungshilfe - erörtern Zukunftsfragen und suchen neue Wege für eine gerechtere Welt von morgen.
Über eine verantwortungsbewusste Weltgesellschaft, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Entwicklungshilfe spricht Katja Weise mit Bärbel Dieckmann in Klassik à la carte.