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Klassik à la carte

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Sehnsucht nach besseren Zeiten

Annemarie Stoltenberg im Gespräch mit Suzanne von Borsody

Die Schauspieler Suzanne von Borsody (als Lies) und Guntbert Warns (als Richard) stehen am 09.01.2013 in Hamburg bei der Fotoprobe des Stücks "Der letzte Vorhang" auf der Bühne des Ernst-Deutsch-Theaters. © dpa-Bildfunk Fotograf: Angelika Warmuth Detailansicht des Bildes Suzanne von Borsody (als Lies) und Guntbert Warns (als Richard) im Stück "Der letzte Vorhang". Suzanne von Borsody zählt zu den gefragtesten Darstellerinnen in Deutschland. Gegenwärtig ist sie noch bis zum 17. Februar am Hamburger Ernst Deutsch Theater in der Tragikomödie "Der letzte Vorhang" zu sehen. Mit diesem minimal ausgestatteten Stück feierte von Borsody bereits am Berliner Renaissance Theater große Erfolge und erhielt dafür den Publikumspreis vom Berliner Theaterclub. Sie und Guntbert Warns stellen das Schauspielpaar Lies und Richard dar, das als Schauspiel-Stars seine besten Zeiten längst hinter sich hat.

Und es ist kein Zufall, dass die Akteure die Vornamen Lies und Richard bekommen haben: So fungieren die beiden doch als zeitgenössische Widergänger von Richard Burton und Elizabeth Taylor und reanimieren das emotional-turbulente Verhältnis der Darsteller.

Eine Alleskönnerin

Nach der Schulausbildung wollte die 1957 in München geborene Suzanne von Borsody zunächst Malerin werden. Erst nach dem Erfolg mit ihrer zweiten Fernsehhauptrolle fasste sie den Entschluss, in die Fußstapfen ihrer Eltern Rosenarie Fendel und Hans von Borsody zu treten. Auf den großen Bühnen Deutschlands und bei den Salzburger Festspielen machte sie sich bald ebenso einen Namen wie auch in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen ("Die Macht der Gefühle", "Lola rennt", "Bin ich schön?"). Neben der Kameraarbeit steht sie immer wieder als Sprecherin für Hörbuchproduktionen oder Lesungen vor dem Mikrofon. Mehr über diese Alleskönnerin erfahren Sie in Klassik à la carte.

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Klassik à la carte | 28.01.2013 | 13:03 Uhr

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Eine Filmrolle im Anschnitt dargestellt © panthermedia Fotograf: W. Woggon
 

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Gemälde von historischen Musikinstrumenten. © picture alliance /dpa Fotograf: Rabatti - Domingie
 

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