Am Morgen vorgelesen
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Joanne K. Rowlings neuer Roman ist eine Gesellschaftssatire, mit der sich die Autorin in eine lange Tradition englischer Klassiker stellt.
Einen Roman von Joanne K. Rowling, in dem kein Harry Potter vorkommt und niemand zaubern kann, hat man sich bis vorigen Herbst kaum vorstellen können. Dann erschien "Ein plötzlicher Todesfall".
Der erste Erwachsenenroman der Harry-Potter-Erfinderin ist nur auf den ersten Blick etwas ganz anderes als die sieben Bände über das abenteuerliche Leben eines Zauberschülers. Sowohl an Humor als auch an Dramatik hat er ebenso viel zu bieten; nur das fantastische Element der übernatürlichen Kräfte fehlt hier ganz. Stattdessen taucht der Leser ein in die sehr realistische Gesellschaft des kleinen Ortes Pagford irgendwo im Südwesten Englands.
Christian Berkel liest an zehn Tagen den Roman.
Auch in ihrem ersten Roman für Erwachsene beschäftigt die englische Erfolgsautorin vor allem das Schicksal der Jugendlichen in einem kleinen Ort in Südengland.
Während die Erwachsenen mit ihren Umtriebigkeiten vermeintlich für das Wohl der Gemeinde sorgen, fallen ihre Kinder allmählich aus allen Zusammenhängen heraus, die ihnen das Leben lebenswert machen könnten.