Am Morgen vorgelesen
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Sendetermin: 16. Dezember 2011, 22 bis 22.35 Uhr
Bernd Duszynski, Paul Edwin Roth und Werner Rundshagen lesen Geschichten von O. Henry
Der amerikanischen Autor O. Henry, der 1862 in amerikanischen Staat North Carolina geboren wurde, hieß eigentlich William Sidney Porte.
Der US-amerikanischer Schriftsteller O. Henry (1862 - 1910)
Er lebte ein bewegtes, typisch amerikanisches Leben, das auch eine Veruntreuung enthielt, die ihn für drei Jahre ins Gefängnis brachte. Dort begann er, seine ersten Geschichten zu schreiben, die von bekannten Zeitschriften veröffentlicht wurden. Nach seiner Entlassung 1901 wurde er Journalist und lebte bis zu seinem Tod 1910 in New York.
Unter dem Pseudonym O. Henry produzierte er an die sechshundert Kurzgeschichten, mit denen er einer der bedeutendsten Repräsentanten dieser spezifisch amerikanischen Kunstform, der short story, wurde, und zugleich einer der bestbezahlten Autoren Amerikas.
Skyline des New Yorker Stadtteils Manhattan mit Freiheitsstatue.
Ins Deutsche wurden viele dieser Geschichten von Heinrich Böll und seiner Frau Annemarie übersetzt, die sie so charakterisierten: "Ihre Frische ist die Frische Amerikas und auch die Frische einer unbekümmerten Professionalität, in der es Routine, Handwerk und Meisterschaft gibt." Die meisten seiner Geschichten spielen in New York, der Stadt, der er einen 1906 ganzen Band widmete: "The four million".
NDR Kultur sendet drei Kurzgeschichten von O. Henry: "Das Fest der Liebe", gelesen von Paul Duszynski, "Herzen und Hände", gelesen von Paul Edwin Roth und "Komödie für zwei Spanner", gelesen von Werner Rundshagen.