In diesem Konzert hat sich Antoine Tamestit mit seinem Klavierpartner Markus Hadulla auf musikalische Spurensuche nach Franz Schubert begeben. "Gleichzeitig möchte ich die Viola in vielen ihrer Facetten zeigen, auch sie mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zum Singen bringen", so Antoine Tamestit. Die Sonate a-Moll D 821 schrieb Franz Schubert für die heute so gut wie vergessene Arpeggione, ein zu seiner Zeit neuartiges Streichinstrument zwischen Gitarre und Violoncello. Mit der Viola findet dieses Instrument einen ehrwürdigen Nachfolger, der die musikalische Bandbreite der Komposition auszuschöpfen weiß.
Antoine Tamestit gilt als einer der besten Bratscher weltweit mit einem breitgefächerte Repertoire. Beim Musikfest Bremen standen am 6. September 2009 in der Glocke auch originale Bratschensonaten auf dem Programm: Brahms Violasonate f-Moll op. 120 Nr. 1 und von Dmitrij Schostakowitsch die Sonate C-Dur op. 147.
Antoine Tamestit, Viola Markus Hadulla, Klavier
(Sonntag, 14. März, 22.00 - 23.59 Uhr, NDR Kultur)