Die Scham ist eines der stärksten Gefühle, die ein Mensch empfinden kann. Zugleich wird sie versteckt, verleugnet und verdrängt wie kaum eine andere Empfindung. Denn oft legt sie sich um ein Unglück - eine Krankheit, eine Behinderung, beruflichen oder persönlichen Misserfolg - wie eine zweite Not. Es gibt eine schlechte Scham, die den Menschen in seinem Unglück gefangen hält. Es gibt aber auch eine gute Scham, die der Anfang echter Lebensweisheit ist. Wie unterscheidet man zwischen beiden? Wie wird man frei von der einen und fähig für die andere Scham?
(Sonntag, 14. März, 8.40 - 9.00 Uhr, NDR Kultur)