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Mascha Kaléko konnte Gedichte schreiben wie kaum eine andere Frau im 20. Jahrhundert. Doch ein Satz wie dieser - derartig lobend - war zu ihren Lebzeiten, also von 1907 bis 1975, kaum einmal zu hören.
Präsentierten im Rolf-Liebermann-Studio das Gesamtwerk Mascha Kalékos: Rainer Moritz und Maria Schrader.
Mascha Kaléko hatte zwar Leser, die ihre Verse heiß liebten - doch deren Zahl war klein. Jahre im Exil in den USA und große Schwierigkeiten, in Nachkriegs-Deutschland literarische Anerkennung zu finden, taten ein Übriges. Jetzt aber kann Mascha Kalékos Werk endlich in seiner ganzen Fülle entdeckt werden: In einer Gesamtausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlags mit Gedichten und Briefen. Hier gibt es eine fantastische Lyrikerin und hellwache Beobachterin von bewegten Zeiten zu entdecken; von der Schauspielerin Maria Schrader für NDR Kultur brillant mit Stimme versehen.
Dieser besondere Abend war eine gemeinsame Veranstaltung von NDR Kultur und dem Literaturhaus Hamburg.
Kalékos Gedichte treffen in ihrer Direktheit und einfach-schönen Sprache den Kern. Mindestens so faszinierend wie die Lyrikerin ist daneben aber auch die Briefeschreiberin Mascha Kaléko. Ihre Korrespondenz mit Freunden, Schriftstellern und vor allem mit ihrem geliebten, zweiten Mann vereint Herzenswärme, Witz und scharfsichtige Beobachtungen.
Die von Mascha Kaléko ausgehende Faszination können Sie auf NDR Kultur erleben.