In knapp achthundert Aquarellen zeichnet Korbinian Aigner Apfelsorten aus aller Welt. Seine Bildtafeln zeigen in Originalgröße kleine, große, gestreifte, gefleckte, gepunktete, runde, spitze, plattgedrückte, grüne, gelbe, rote, glänzende, blasse, schiefe, glatte oder schrumpelige Äpfel.
Die Reportagen von Erwin Koch nehmen uns mit in das Leben von anderen. Diese Geschichten von Todkranken, Mördern und Kämpfern sind mitreißende Zeugen aller Facetten menschlichen Daseins.
In dem Familienroman "Das Lied der Stare nach dem Frost" geht die Protagonistin Rixa Hinrichs auf eine Reise in die familiäre Vergangenheit und entdeckt ein gut gehütetes Geheimnis.
1999, zu Zeiten Husseins, Gaddafis und Mubaraks ist es fast unmöglich, einen Brief an der Zensur vorbeizuschicken. Der Iraker Salim muss fliehen, er schlägt sich ins libysche Exil durch. Nun sucht er einen Weg, um seiner Geliebten ein Lebenszeichen zu senden.
Für fast alles gibt es eine zweite Chance. Die schwedische Autorin Karin Alvtegen, übrigens Großnichte von Astrid Lindgren, erzählt von den Anstrengungen und den Möglichkeiten einer zweiten Chance.
Nachdem seine Frau brutal ermordet wird, versucht der Anwalt Alexander Petersen herauszufinden, was der Grund des Verbrechens ist. Nach und nach kommt er hinter eine komplizierte Liebesgeschichte, die seiner Frau zum Verhängnis wurde.
Der hasenherzige Don Celzani trifft die selbstbewusste Maria Pedanu und versucht, ihr Herz zu erobern. Edmondo de Amicis charmante Parodie auf Geschlechterrollen ist über 120 Jahre alt und wurde nun neu übersetzt.
Dies ist die Geschichte eines kleinen Mädchens, das für eine Zeit lang bei Pflegeeltern aufwächst. Claire Keegans Roman "Das dritte Licht" ist ein Buch, das man an einem halben verregneten Sommertag weglesen kann. Die Sprache der irischen Autorin ist voller Poesie, Zartheit und Sehnsucht.
Saul Frampton bringt uns in seinem Buch mit dem schönen Titel "Wenn ich mit meiner Katze spiele – woher weiß ich, dass sie nicht mit mir spielt. Montaigne und die Fragen des Lebens" den Philosophen Michel de Montaigne so nah, wie nichts zuvor.
Carlos María Domínguez' "Verlorener Freund" ist ein großer kleiner Roman von eindringlicher Schönheit. Es geht um Verlust und Verlorenheit und erzählt davon, dass wir auch diejenigen nicht kennen, die uns vertraut sind.
Wie wird ein Mensch radikalisiert, was treibt ihn weg von seiner Familie - hin zum Terror? Ulrike Edschmied versucht sich der Person Philip S. zu nähern. Er war ihr Freund und eröffnete 1975 bei einer Polizeikontrolle das Feuer auf einen Polizisten und wurde dann selbst erschossen.
Vor acht Jahren erschien dieser historische Roman im Original - nun gibt es ihn endlich in deutscher Übersetzung. Bis ins Detail hat William T. Vollmann die Geschichten seiner Figuren recherchiert und gegenübergestellt. Anhand der Lebensgeschichten von Künstlern wie Käthe Kollwitz und Dmitri Schostakowitsch und von Militärs sieht man drohend den Zweiten Weltkrieg auf Europa zukommen.
Ulrich Schacht versammelt in "Kleine Paradiese" Erzählungen von der Suche nach Glück. In Venedig, Moskau oder Paris ist sein Personal unterwegs auf einer inneren Reise.
Die Elbe verbindet verschiedene Erinnerungsorte zwischen West und Ost. Uwe Rada folgt dem Lauf des Flusses und seiner Geschichte. Dabei gelingt ihm ein außergewöhnlich persönliches Buch über diesen Strom und seine Vergangenheit.
"Krähen" ist eine Liebeserklärung an die schwarzen Vögel. Die Mythen, die sie von jeher begleiten, sind ebenso dunkel wie sie und handeln fast immer von Übel und Tod. Selbst die zunehmende Erforschung ihrer herausragenden Intelligenz konnte sie nicht von ihrem schlechten Ruf befreien. Cord Riechelmann erzählt die erstaunliche Natur- und Kulturgeschichte dieser klugen Vögel und stellt zwanzig Krähenarten vor.
In seinem neuen Roman schreibt Strunk über seine Kindheit und Jugend von 1966 bis 1974. Diesmal heißt der Held Mathias Halfpape, so wie Strunk selbst früher. Anfangs ist das Leben gar nicht so schlimm. Dann kommt die Pubertät, die erste Zigarette, der erste Sex - und die Depressionen der Mutter. Ein sehr persönliches, melancholisch-komisches Buch, konsequent erzählt aus der Perspektive des Jungen.
Nach dem Verschwinden des Möbelpackers Gabriel stellt sich heraus, dass er mehr als nur ein Doppelleben geführt hat. "Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz" ist ein Buch mit einer etwas verschrobenen Ausgangsidee, deren Folgen Jordi Puntí dann außerordentlich fantasievoll auszumalen versteht.
Salomon Heine ist der Onkel des Dichters Heinrich Heine. Als Bankier und Mäzen spielte er eine wichtige Rolle in Hamburg - seine Geschichte erzählt Beate Borowka-Clausberg.
"Der Mann im grauen Flanell" wurde im Original bereits 1955 veröffentlicht und erzählt die Geschichte einer amerikanischen Familie. Tom Rath kehrt aus dem Krieg zurück und findet sich scheinbar gut in ein neues Leben ein. Mit dieser Neuübersetzung lässt sich hervorragend in den Geist der 50er-Jahre eintauchen.
Eine Tochter schreibt über den Selbstmord ihres Vaters. Als Irma von einem Filmregisseur als Dolmetscherin eingestellt wird, gerät sie zwischen die Enge des strengen Elternhauses und die fröhliche, wilde Welt der Filmemacher.
Neunzehn mal Skandinavien: In "Mord unterm Nordlicht" versammeln sich weibliche Krimis von neunzehn skandinavischen Autorinnen. Ausgewählt wurden die Geschichten von Gabriele Haefs, Christel Hildebrandt und Dagmar Mißfeldt.
Wer hinter dem Titel dieses Buches eine Metapher vermutet, liegt völlig daneben. Dies ist ein Buch über das Anspitzen von Bleistiften. Höchstens das Gesamtwerk ist hier eine Metapher - eine ziemlich lustige.
Fünfzig Jahre hat Renate von Mangoldt als Zeitzeugin ihre Kamera auf die Welt der Schriftsteller gerichtet und damit ein Archiv der deutschen Literatur geschaffen. Die Ehefrau des Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers Walter Höllerer war mit praktisch allen Autoren in Kontakt, die in Deutschland Rang und Namen haben. Eine Auswahl ihrer Aufnahmen aus fünf Jahrzehnten.
Sie ist wohl eine der aufregendsten Frauen des 20. Jahrhunderts: Helen Hessel. Die Pariser Modekorrespondentin und Übersetzerin von Nabukovs "Lolita" lebte in einer offenen Ehe mit dem Schriftsteller Franz Hessel. Eine glühende Liebesgeschichte verband die Widerstandskämpferin mit dem Autor Henri-Pierre Roché. Von dem spannenden Leben der Helen Hessel erzählt dieses Buch.
Als Master Pongo - ein Gorillakind aus Afrika - 1876 europäischen Boden betritt, ist das Gerangel groß: Noch nie zuvor hat man hier einen lebendigen Menschenaffen gesehen. Mustafa Haikal erzählt die aufregende Geschichte des kleinen Affen Master Pongo.
Pierre Bayard erzählt uns sehr unterhaltsam, wie man am besten mit Wissen aus zweiter Hand glänzen kann. Muss man überall selbst gewesen sein, um davon zu berichten? Jetzt nicht mehr.
Kulturforscher Ernst Horst erzählt uns die Geschichte der FKK-Bewegung. Er untersucht, wie der nackte Körper zum deutschen Kult wurde und erinnert an die Kontroversen.
Nach "Das große BerlinBuch für Kinder" legt Claas Janssen nun nach und zeigt mit Bastelspielen, Rätseln und Informationen, was so toll an Hamburg ist.