Die Schau von Alexandre Vauthier präsentierte in Paris Schlichtheit kombiniert mit extravaganten Accessoires.
Der Designer Josephus Thimister ließ sich in seiner ersten Couture-Kollektion nach jahrelanger Laufstegabstinenz vom Ersten Weltkrieg inspirieren. Ein schmales scharlachrotes Kleid aus Seidencrepe, dessen Rückenteil dank eines geschwungenen Schals viel Haut freilegte, stand beispielhaft für die Handwerkskunst Thimisters.
Hochzeitskleid? Ballkleid? Miss Modenschau? Basil Soda zeigte ein tailliertes, strahlend weißes Kleid mit Applikationen.
Jean-Paul Gaultier blieb sich in seiner Frühling/Sommer-Kollektion treu. Tradion gepaart mit bunten Elementen.
Der aus Beirut stammende Designer Georges Chakra präsentierte in seiner Schau viel Transparentes.
Ist weniger wirklich mehr? Der Franzose Julien Fournie ließ bei diesem Kleid weit blicken.
Der Libanese Elie Saab gilt als sogenannter Red-Carpet-Meisterschneider. Die neue Kollektion besteht aus zartpastelligen Glamourroben.
Auch wenn die Kollektion von Elie Saab als etwas uninspiriert kritisiert wurde, werden wir bestimmt die Hälfte der aufwändigen Abendkleider bald auf dem einen oder anderen Großevent in Hollywood wiedersehen.
Das Farbspektrum war diesmal ebenfalls dem Romantiklook angepasst und reichte bei Elie Saab von zartem Beige über Babyblau, weiches Gelb bis Lavendel. Aquarelldrucke gab es auf einigen langen Röcken zu sehen, die fast an Seerosen-Gemälde von Monet erinnerten.
Zuhair Murad mit seiner Frühjahrs-Kollektion in Paris.
Der brasilianische Designer Gustavo Lins wurde 1961 in Belo Horizonte geboren. Nach seinem Architekturstudium in Minais Gerais und Barcelona ließ sich Lins Anfang der 90er Jahre in Paris nieder. Dort machte er mit ungewöhnlichen Entwürfen für Jean-Paul Gaultier, John Galliano, Kenzo und Louis Vuitton von sich reden. Seit 2003 entwirft und vertreibt er unter seinem Label "gustavolins". Hier ein Stück aus seiner aktuellen Kollektion.
Hier eine Kreation aus dem Hause Chanel des Designers Karl Lagerfeld. Madame Pompadour, die berühmte Maitresse des 18. Jahrhunderts, schien am Dienstag über dem Hause Chanel zu schweben. Er selbst nannte seinen noblen Glitzer-Schick "Neon-Barock".
In seiner poetischen Schau fing Giorgio Armani das Leuchten einer Mondnacht ein. Zwar gab es - neben glänzenden sichelförmigen Schließen an den Jacken - nur wenig Schmuck, doch dafür glitzerten Kostüme, schmale Hosenanzüge, Cocktail- und Abendkleider umso heller in silbrigen Weiß-, Creme- oder Grautönen. Ihre Säume wanden sich in elliptischen Formen übereinander, das Ganze wirkte dank der Schnittführung sehr raffiniert.
Dior präsentiert in Paris Mode wie aus einem anderen Zeitalter.
Bei Diors Abendkleid fanden sich fast alle Rot-Töne wieder.