Am Abend vorgelesen

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (3/18)

Freitag, 08. Januar 2016, 22:00 bis 22:35 Uhr

Christian Brückner liest aus dem Roman von Rainer Maria Rilke

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In Rilkes "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" gibt es keine lineare Handlung.

Die "Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" entstanden zwischen 1904 und 1910. Es ist das fingierte Tagebuch eines jungen dänischen Adligen, der in Paris als Dichter zu leben versucht. Die damals drittgrößte Stadt der Welt ist eine "Hauptperson" des Buches, denn Rilke verarbeitet darin Eindrücke von zahlreichen eigenen Aufenthalten in Paris. Eine lineare Handlung gibt es nicht, weshalb Rilke das Buch nicht "Roman" nannte. Es bricht mit der Tradition des realistischen Romans und gilt als Wegbereiter der modernen Literatur.

Die integrale Aufnahme mit Christian Brückner entstand 1992 im NDR Hannover.