Hildegard van Haafen hat ihr altes Erbstück liebevoll wieder instand setzen lassen, dennoch rauscht das liebe Stück ständig. Hildegard hat aber schon beschlossen: Auch wenn ein neues Radio kommen sollte, das alte bleibt auf jeden Fall dort stehen!
Das alte Radio von Frank Jungenitz' Oma begleitet ihn bei allen Bau- und Bastelaktionen. Auf dem Foto war Frank gerade beim Pflastern des Carports. Als das Radio noch bei der Oma im Wohnzimmer stand, hat Frank damit super Kassetten kopiert und zusammengeschnitten - damals, als Musik noch vom Radio aufgenommen wurde. Wenn der Titel dann endlich kam, man auf Aufnahme drückte, war der Verkehrsfunk, der den Titel unterbrach, bestimmt nicht mehr weit.
Wilfried Oettmeier aus Leipzig schrieb uns: "Wir drei sind alle von meinen Eltern vor langer Zeit angeschafft worden und darum viel zu schade zum Wegschmeißen. Dank diverser Reparaturen sind wir noch empfangsbereit und können (zwar nicht mehr so gut wie früher) auf Knopfdruck reagieren und unserer Stimme Gehör verschaffen. Wenn auch ein wenig angeschlagen, haben wir doch einen gewissen Glanz behalten."
Sobald ein Bericht oder gute Musik kommt, fängt der Radiowürfel von Uwe Irrek sofort zu rauschen an und man muss mit der Antenne die stärkste Empfangsstelle in der Küche suchen. Auf Dauer ist das ein bisschen anstrengend und darum würde Familie Irrek sich sehr freuen, wenn sie ein DAB-Radio gewinnen würde. NDR 2 hören sie nämlich auch im Bad und im Wohnzimmer.
Ellen Vollersen aus Lütjenholm gefallen ausgefallene Radios. Das Plüschradio hat sie für nur 3 Euro im Laden erworben und nicht wirklich damit gerechnet, dass es auch funktioniert. Um so überraschter war sie dann zu Hause, dass da tatsächlich Musik herauskommt. Nun hat NDR 2 dort seinen festen Platz.
Als Holger Gangwisch aus Algemissen seinen Blaupunkt "Commander" geschenkt bekam, war der noch ganz neu. Das war 1973. Nachdem es 40 Jahre lang jeden Samstag brav die Bundesligashow auf NDR 2 gespielt hat, dürfte das alte Radio nun endlich mal in Rente.
Dieses stattliche Gerät hat Dietmar Pott aus Hiddenhausen aus dem Keller seiner Schwiegereltern gerettet. Flott gemacht mit Antenne und Audiokabel, kann es sowohl "Sound der 80er und das Beste von heute" abspielen, als auch die Mp3s von Dietmars Handy.
Manchmal versucht Werner Schmude aus Hamburg seinem alten Weltempfänger noch Töne zu entlocken, auch wenn seine Frau dann schimpft. Das Gerät ist ein liebgewonnenes Andenken an einen verstorbenen Freund, mit dem er vor Jahren in Thailand gemeinsam deutsche Sender hörte.
An ihrem alten babyblauen Radiogerät mag Susanne Nonnenkamp aus Syke schlicht sein Alter. Denn, so die NDR 2 Hörerin: "Ich liebe die alten Sachen, wenn sie noch funktionieren."
Dieses leicht ramponierte Gerät kaufte Mario Sommer sich kurz nach seiner Lehre. Das ist nun einige Jahre her und trotzdem kann der Teutschenthaler sich nicht von seinem Radio trennen. "Irgendwie ist es mir doch ans Herz gewachsen", erklärt er.
"Stecker rein, Radio läuft", so einfach ist das, wenn man über so ein altes Gerät verfügt wie Gerd Nommsen aus Pellworm. Am liebsten hört Gerd die NDR 2 Bundesligashow ganz ungestört im Schuppen.
Ein noch viel älteres Modell steht in der Goldschmiedewerkstatt von Frauke Poche-Nommsen. Dieses Teil ist inzwischen in dritter Generation in Fraukes Familie und bleibt ihr hoffentlich noch lange erhalten.
Auch die "Philetta" von Michael Pflaum aus Lübeck ist ein Familienerbstück. Es ist ein Andenken an Michaels Großtante Else, die auch mit 92 Jahren noch jeden Tag NDR 2 gehört hat.
Das sind Lina (4), Marten (1) und Hannes (2) mit Papas altem Radio. Die Kinder von Nadine Lepke aus Müden spielen gern mit den Knöpfen und in der Klappe verstauen sie gern Kleinkram. Dass da eigentlich mal Kassetten reinkamen, wissen sie nicht. Schließlich ist das Radio älter als die drei zusammen.
Mit seinem Radio im Retro-Look startet Marco Lach aus Lübeck jeden Morgen gut in den Tag. "Aber leider eben nur analog", seufzt Marco, der lieber gestern als heute auf digitalen Radioempfang umsteigen würde.
Nein, dies ist keine Baustelle, sondern die Küche von Frank Knop aus Rodewald. Und weil dort gerade alles von Grund auf erneuert wird, wie man unschwer erkennen kann, muss natürlich auch ein neues Radio her.
"Ich bin völlig frustriert, weil kein Radio funktioniert", schreibt, beziehungsweise "rappt", Meike Wilts aus Remels. Auf diesem Schnappschuss, der sie mit einem schicken alten Kassettenrecorder zeigt, sieht sie aber gar nicht frustriert aus.
Das "Radio" auf dem Bild hat schon "die ein oder andere legendäre Party beschallt", erzählt Benjamin Matthijs aus Braunschweig, und ist in echt eine iPod-Dockingstation. Trotzdem wird es mal Zeit für einen Stilwechsel, findet Benjamin.
Süß, dieser Mini-Ghettoblaster von Conny Kronemann. Immerhin muss die Bad Harzburgerin nicht schwer schleppen, wenn sie mal unterwegs Radio hören will.
Dieses Radio schweigt seit über 15 Jahren. Evelyn Seidel aus Hameln ist ein großer Fan von Prinzessin Diana. Seit sie am 31. August 1997 aus eben diesem Radio die Nachricht vom Tod der "Königin der Herzen" erfuhr, bewahrt sie es als trauriges Andenken auf.
Das "zusammengewürfelte" Gerät von Silvia Harke aus Stuckum ist schon über 20 Jahre alt. "Macht aber bei der Hausarbeit gute Laune", erzählt Silvia - vorausgesetzt natürlich die Antenne sitzt.
Christa Dohm aus Großensee präsentiert uns gleich eine ganze Sammlung von 50er-Jahre-Radios. "Meine Geräte sind so alt wie ich. Aber ich funktioniere noch besser", schreibt sie uns dazu.
Das Küchenradio von Ralf Renken hat viele Talente. Es hilft mit seinem Timer zum Beispiel beim Eier- und Teekochen. Nur NDR 2 empfangen kann Ralfs Gerät nicht. Denn seit er und seine Frau nach Rheinhessen gezogen sind, gibt es norddeutsches Radio nur noch per Internet.
Dies sind Stefan Schöller und sein erstes Radio. Das ist zwar rund 40 Jahre alt, spielt aber jeden Tag zuverlässig NDR 2 ab. Und das, obwohl es in Stefans Konditorei in Preußisch Oldendorf ziemlich viel Mehlstaub abbekommt.
Heike Hinsch aus Hardegsen hängt an ihrem Radio: "Es erinnert mich an vergangene Tage und erheitert mich mit liebevollen Lautstärkeschwankungen", schreibt sie. Ihre Kinder würden das alte Ding aber liebend gern loswerden.