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Ssssssss ... Die größten Mücken-Mythen

Was fällt Ihnen ein zum Thema Sommer? Sonne vielleicht? Oder Strand und Urlaub? Wir hätten noch etwas. Kleiner Tipp: Hat lange dünne Beine - ist aber nicht Heidi Klum. Kommt meist nachts - ist aber nicht der Tiefschlaf. Macht "Ssssssssss" - ist aber keine Fliegen.

Eine weibliche Stechmücke sticht ihren Saugrüssel in die Haut eines Menschen, ihr Hinterleib füllt sich mit Blut. © picture-alliance (c) dpa - Bildarchiv Detailansicht des Bildes Der Moment der Wahrheit - wenn sie zusticht! Vielleicht ahnen Sie es schon: Die Mücken sind wieder los! Wegen des Hochwassers droht dieses Jahr sogar eine Mückenplage! "Ponik & Petersen" haben das im NDR 2 Morgen thematisiert.

Mückenspray zum Runterladen haben die beiden zwar nicht, dafür aber Wissenswertes darüber, wer da nachts durch Ihr Schlafzimmer schwirrt. Hier sind die vier größten Mücken-Mythen:

Mythos 1: Mücken mögen süßes Blut

Quatsch! Mücken reagieren vor allem auf Schweiß, Parfüms und Sonnencremes. Sie stechen übrigens auch Menschen, die Alkohol getrunken haben. Na dann guten Flug, liebe Mücke ...

Mythos 2: Mücken leben Jahre lang

Falsch! Weibliche Mücken leben ungefähr einen Monat, männliche nur etwas mehr als eine Woche!

Tim Krohn mit Moskitonetz auf dem Kopf  Fotograf: Tim Krohn

Mückenplage in Schweden

- 12.06.2013 13:57 Uhr - Autor/in: Tim Krohn

Mückenplage im Norden! Dieses Jahr könnte es durch das Hochwasser besonders schlimm werden. Im Vergleich zu Schweden sitzen wir aber noch auf der Insel der Glückseligen.

Mythos 3: Größter Mückenfeind sind Regentropfen

Unsinn! Regentropfen können Mücken nichts anhaben, weil sie so leicht sind, dass sie von der Druckwelle der Regentropfen zur Seite gedrückt werden. Bei Nebel allerdings kriegen sie Probleme, da die wesentlich kleineren Nebeltröpfchen die Lage-Sensoren der Mücke behindern, sozusagen das "Navi" unter ihren Flügeln. Dadurch kommen sie ins Trudeln.

Mythos 4: Nur Mücken-Weibchen stechen

Das ist tatsächlich so. Die Männchen sind harmlos und ernähren sich von Nektar und Pflanzensäften. Die Weibchen dagegen brauchen das Blut, damit ihre Eier reifen können. Sie sind also in Wahrheit nur boshaft, weil sie ihre Art erhalten wollen. Übrigens: Wenn eine Mücke Blut gesaugt hat, ist sie erstmal satt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 | Ponik & Petersen - Der NDR 2 Morgen | 12.06.2013 | 06:00 Uhr

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