Ihr Lieblingshit im NDR 2 Hit-Mix
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VÖ: 27.02.2012
Ist sie ein Mensch? Ist sie wirklich? Anders als Lady Gaga braucht es bei Lana Del Rey kein crazy Styling um zu wirken, als sei sie gerade von einer anderen Galaxie auf diese schnöde Erde gefallen.
Lana Del Rey: Mit dem Song "Video Games" und einem selbst geschnittenen Video schaffte sie endlich den Durchbruch.
Zu viel an ihr lässt vermuten, dass es sich bei ihr um ein Alien der Spezies "popmusikalische Ausnahmeerscheinung" handelt: Das unwirklich glatte Aussehen, die Coolness, die laszive unverkennbar glamouröse Stimme und ein musikalisches Gewand, das vor Jahren noch im weitesten Sinne als Trip Hop galt und dank ihrer Nummer-Eins-Single "Video Games" endlich auch im Mainstream angekommen ist - und sich glücklicherweise auch durch all die Nummern des Albums zieht.
Deshalb ist es auch nicht nötig, einzelneTitel herauszuheben. Die Songs ergänzen sich eins ums andere, stellen abwechselnd kleine faszinierende Sounds, Geschichten und andere erzählerische Nuancen in den Vordergrund. Die braucht es auch, da Lana Del Rey eher durch den Gesamteindruck besticht, als durch ihre Sangeskunst allein. Bei einem gleichwohl hohen Wiedererkennungswert.
Wer ihr Debüt schon ungewöhnlich spannend fand, wird sich durchweg an "Born To Die" erfreuen. Denn auch, wenn der Titel unser aller Ende realistisch beschreibt, ist das nicht als Drohung zu verstehen. Dieses Pop-Alien ist gelandet, und zwar in der freundlichen Absicht, seine staunenden Hörer gut zu unterhalten. Kompliment an Lana und ihre Flug- Begleiter.

Lana Del Rey