In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar löste ein Orkan eine Sturmflut aus, die die gesamte niedersächsische Nordseeküste sowie die Unterläufe von Elbe und Weser traf. Bereits am 12. Februar hatte die Küste einer Sturmflut standhalten müssen, die allerdings nicht die Intensität der später als Jahrhundertflut in die Geschichte eingegangenen Naturgewalten hatte. Besonders für Hamburg wurde diese Flut, die 340 Todesopfer forderte, zu einer Katastrophe.
Auch in den übrigen betroffenen Gebieten brachen Deiche, wurden Häuser verschüttet, verloren Menschen ihr Hab und Gut. Zwischen Hilgenriedersiel und Neßmersiel peitschte die Gischt über die Hausdächer, in Völlen brach der Ems-Deich und auch das Alte Land stand plötzlich unter Wasser. Hanne Klöver erinnert an diesen schlimmen Jahrestag in Niedersachsens Geschichte.