Dieses Thema im Programm:
Podiumsgäste waren: Markus Peters, Ratsherr in Bad Laer, Andreas Rosemann von der Bürgerinitiative "Pro Grundschule Remsede", Marianne Pollmann, Grunschulleiterin, Holger Richard, Bürgermeister Bad Laer. In der Mitte NDR 1 Moderator Hans-Jürgen Otte.
Kleine Grundschulen auf dem Lande haben es schwer. Der demographische Wandel und die abnehmende Attraktivität vieler Dörfer lassen die Schülerzahlen sinken, so manche Zwergschule musste geschlossen werden. Das könnte auch der Grundschule in Remsede, einem Ortsteil von Bad Laer, drohen. Viele Remseder Eltern wollen das so nicht hinnehmen.
Kirche, Altenheim, Kindergarten und Bäckerladen. Remsede mit 1000 Einwohnern hat noch vieles, wovon andere Dörfer nur träumen können. Schon deshalb möchten viele Remseder auf keinen Fall auf ihre Grundschule verzichten. Ganze Generationen sind dort zur Schule gegangen. Damit könnte nun bald Schluss sein. Denn die Schülerzahlen drohen von jetzt 58 weiter zu sinken. Für Ratsherrn Markus Peters gibt es keine Alternative zur Schließung. Sonst droht die Kombi-Kombi-Klasse meint er, die ersten 3 Jahrgänge in einer Klasse zusammengefasst.
Engagiert beteiligten sich die Remseder an der Diskussion.
Zumindest bis 2015 möchte Andreas Rosemann von der Bürgerinitiative "Pro Grundschule Remsede" den Schulbetrieb dagegen noch aufrechterhalten. Immerhin habe eine Elternbefragung viel Wohlwollen für die kleine Schule in dem Bad Laerer Ortsteil ergeben. Seine Aufforderung an die Gemeinde: die Schule aufrechterhalten und den Eltern die Wahl lassen. Doch die Zeichen stehen eher auf Schließung. Denkbar, dass die Remseder ihre Kinder schon bald auf die 4 km entfernte Grundschule in Bad Laer schicken müssen. Ein Ratsbeschluss peilt das an. Für Marianne Plogmann, die beide Grundschulen leitet, ist erst einmal wichtig, dass die jetzige Hängepartie zu Ende geht- im Sinne von Eltern und Kindern.
Die Diskussion senden wir am 28. März ab 20:05 Uhr