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In vielen Gärten blühen jetzt die Rosen. Die meisten stehen in Beeten oder in Kübeln. Es gibt aber auch Rosen, die aus Bäumen heraus ihre Blütenpracht in langen Kaskaden präsentieren. Sie gehören zur Rosenklasse der Kletterrosen, die sich in Climber und Rambler unterteilen.
Ramblerrose: Rambling Rector
Ramblerrosen zeichnen sich durch besonders lange und biegsame Triebe aus. Sie eignen sich wunderbar dazu, an Bäume gepflanzt zu werden und diese zu "erobern". Hobbygärtner dürfen die Rose aber nicht zu nah an den Baum setzen, damit sich die Wurzeln nicht gegenseitig Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe machen. Etwa ein Meter vom Baum entfernt ist ein gutes Maß. Die Rose wird dann mit einem dicken Strick an den Baum herangeleitet. Den Rest erledigen die Ramblerrosen von alleine. Sie wachsen mehrere Meter im Jahr in die Höhe und auch in die Breite.
Es gibt Ramblersorten, die zehn Meter hoch werden wie etwa "Bobbie James", "Kiftsgate" oder "Rambling Rector" - diese Rosen eignen sich eher für große Bäume. Wer einen kleineren Baum im Garten hat, der sollte zu einem mittelhohen Rambler greifen, wie zum Beispiel "Taunusblümchen" oder "Veilchenblau". Ein Rosenbogen aus Holz verträgt nur Rambler, die um die drei Meter hoch werden. Dazu gehören die rosablühenden Sorten "Kirschrose" oder "Unschuld", die natürlich weiße Blüten trägt.
Kletterrosen, Rambler und Climber sind am 4. Juli Thema bei unserer Gartenberatung auf der Landesgartenschau in Bad Essen im Landkreis Osnabrück. Auch über alle anderen Rosen, über Rosenkrankheiten und was dagegen unternommen werden kann, reden wir in unserem NDR Garten im Park des Schlosses Ippenburg. Außerdem sprechen Moderatorin Regine Stünkel und Gartenexperte Ralf Walter über die Clematis und geben Tipps zu Stauden für das Gartenbeet. Kommen Sie in den NDR Garten und besuchen Sie uns ab 11.00 Uhr.