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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Schutz vor lästigen Plagegeistern

von Gabriele Hausmann

Mücke beim Blutsaugen © Picture-Alliance / ZB - Fotoreport Detailansicht des Bildes Stechfreudig sind nur die weiblichen Mücken. Es soll ja Menschen geben, die noch nie einen einzigen Mückenstich hatten. Aber bei den meisten vergeht kaum ein Sommerabend ohne Stiche und Gekratze. Mücken, Bremsen und Co: Gesundheitsredakteurin Gabriele Hausmann erklärt, wie man die Viecher fernhalten kann.

Nur begrenzte Wirksamkeit

Das Einreiben mit Anti-Mückenmitteln hilft nur mäßig. Die Mückenweibchen sind es, die stechen. Sie schlüpfen zum Beispiel ins Hosenbein und stechen eben dort, wo das Mittel nicht aufgetragen ist. Man sollte also sehr gründlich und großflächig auftragen und das Ganze im Laufe des Abends auch noch mal wiederholen. Solche Mittel sind nämlich nur begrenzte Zeit wirksam.

Immer der Nase nach

Einige Menschen werden verschont, denn die Mücken fliegen auf Düfte. Es kommt tatsächlich auf die Hautausdünstungen eines Menschen an, ob er gestochen wird oder nicht. Jeder Mensch hat da andere Zusammensetzungen - und Mücken offensichtlich eine feine Nase. Mit dem vielzitierten "süßen Blut" hat das übrigens nichts zu tun. Aber neben dem natürlichen Duft der Haut zum Beispiel mit Seife, Deo oder Parfum. Deshalb ist es ratsam, auch bei einer Einladung zur feinen Gartenparty statt Parfum lieber ein Antimückenmittel zu benutzen. Allerdings verträgt nicht jeder diese chemische Mückenkeule. Es kann zu unangenehmen Hautreaktionen kommen.

Lavendel, Duftgeranien, Tomaten oder Katzenminze

Lavendel  Fotograf: Udo Tanske Detailansicht des Bildes Der Duft von Lavendel hilft, sich lästige Blutsauger vom Hals zu halten. Auch ohne die Mittel zum Einsprühen oder Eincremen gibt es Möglichkeiten sich vor ungeliebten Mückenstichen zu schützen. Eine mögliche Barriere ist Kleidung, aber an warmen Abenden ist die eben locker. Auf der Terrasse und im Garten helfen bestimmte Pflanzen, Mücken fernzuhalten. Lavendel, Duftgeranien, Tomaten oder Katzenminze sollen geeignet sein. Die ätherischen Öle aus Zitronen und Anis, Nelkenöl, Zimtöl oder Eukalyptus sind bei Mücken auch nicht beliebt. Es gibt im Handel Kerzen, die diese Öle freisetzen und die Mücken so in Schach halten sollen.

Chemische Keule

Neben den natürlichen Duft-Mitteln können auch sogenannte Verdampfer helfen. Sie enthalten ein Insektengift, das sie durch Verdampfung in die Raumluft abgeben. Durchaus wirksam, aber in geschlossenen Räumen kaum zu empfehlen. Immerhin werden über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Giftstoffe in die Raumluft abgegeben. Dann gibt es die kleinen Elektropiepser, die man in die Steckdose steckt. Die sind völlig unschädlich - allerdings auch für Mücken.

Was sonst noch hilft

Auch ein paar andere Tricks können helfen, sich der Blutsauger zu erwehren: ein Insektenschutz vor Fenster oder Balkontür, eher dunkle als helle Kleidung, Socken, weil Mücken gern in Fußgelenke stechen und abgedeckte Regentonnen, denn Mücken lieben stehendes Wasser. Sie vermehren sich darin. Außerdem bleibt noch die Gewissheit, dass Mücken in unseren Breitengraden nur lästig und nicht gefährlich sind und dass auch diese Mückensaison einmal zu Ende geht. 

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/mueckenmittel103.html
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Hand und Bein in Yogasitz-Haltung © picture-alliance/dpa
 

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Eine weibliche Stechmücke sticht ihren Saugrüssel in die Haut eines Menschen, ihr Hinterleib füllt sich mit Blut. © picture-alliance (c) dpa - Bildarchiv
 
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27.05.2011 | 21:05 Uhr
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