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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Frühstücken wie ein König

von Gabriele Hausmann

Gedeckter Frühstückstisch © Bildagentur Huber Fotograf: Scat, Stefano Detailansicht des Bildes In Ruhe frühstücken ist ratsam, um die Energiereserven für den Tag aufzufüllen. Morgens keine Zeit zum Frühstücken - so geht es vielen. Sie stürmen fast direkt nach dem Aufstehen an ihren Arbeitsplatz, eine Tasse Kaffee im Stehen oder gar unterwegs in der Straßenbahn - das muss reichen. Dabei ist das Frühstück so wichtig. NDR 1 Niedersachsen Gesundheitsredakteurin Gabriele Hausmann gibt Tipps.

Frühstücken oder lieber länger schlafen?

Lieber länger schlafen statt in Ruhe zu frühstücken, so entscheiden sich viele Menschen, wenn morgens der Wecker klingelt. Aber durch die halbe Stunde länger im Bett wird man auch nicht wacher. Wach machen: Obst oder Obstsaft, Müsli, eine Scheibe Brot, Milch, Tee oder Kaffee - und Zeit; eine halbe Stunde braucht es ungefähr, bis der Körper "hochgefahren" ist.

Morgens ohne Stress frühstücken macht wach

Wecker © Fotolia Fotograf: Brian Jackson Detailansicht des Bildes Eine halbe Stunde früher aufstehen gibt Zeit zu frühstücken und wach zu werden. "Dann steht man eben etwas früher auf", rät Hausmann. Das fällt vielleicht in den ersten Tagen schwer, aber ganz schnell hat man sich daran gewöhnt. Frühstück sollte ein schönes Ritual werden, was nicht heißt, dass es sich lange ausdehnen muss. Dafür bleibt ja am Wochenende ausreichend Zeit. Wer es doch ganz eilig hat: Ein Glas Obstsaft und eine Banane sind auch ein Frühstück. Geht schnell und meldet dem Körper: Achtung, da kommt später noch was.

Ohne Frühstück fehlt die Energie für den Tag

In der Nacht verbraucht der Körper seine Reserven, leert gewissermaßen den Speicher. Wenn dann am Morgen nicht aufgefüllt wird, schleppt man sich ohne jede Energiezufuhr aus dem Haus. Aber die Arbeitswelt verlangt Leistung, die niemand bringen kann, der seine Speicher nicht auffüllt. Deshalb ist das Frühstück nicht nur ein schönes Ritual und macht wach, sondern es ist eben auch wichtig für die Leistung eines ganzen Tages. Außerdem kann der Verzicht aufs Frühstück dick machen.

Ohne Nahrung am Morgen leidet die Linie

Frau schaut kritisch auf eine Waage. © picture-alliance(c) dpa - Report Detailansicht des Bildes Wer regelmäßig auf das Frühstück verzichtet, sorgt so oft für Fettpölsterchen, da der Körper für solche Notzeiten Energie speichert. Das ist so ähnlich wie bei einer Diät. Es gab morgens keine Energie, also stellt sich der Körper darauf ein, dass es auch weiterhin nichts gibt. Mittags gibt es aber jede Menge Energie - Mittagessen nämlich. Zwischendurch noch Kleinigkeiten und später Abendessen. Das alles verwertet der Körper nun besonders "sinnvoll". Er speichert jedes Milligramm in seinen Fettzellen, um für Notfälle gerüstet zu sein. So sammeln sich im übertragenen Sinne alle Tage ohne Frühstück auf den Hüften an. Als Notration.

Gesundheitsredakteurin Gabriele Hausmann empfiehlt deshalb: "Esse morgens wie ein König, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettler."

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/wellness/fruehstueck1701.html
Autor
Gabriele Hausmann, NDR 1 Niedersachsen © NDR Fotograf: Christian Wyrwa
 

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Hand und Bein in Yogasitz-Haltung © picture-alliance/dpa
 

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