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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Tipps rund um frische Küchen-Kräuter

von Regine Stünkel

Tontöpfe mit verschiedenen Kräutern © picture-alliance Fotograf: Hans Reinhard Detailansicht des Bildes Frische Kräuter in der Küche oder auf dem Balkon sind im Trend. Regine Stünkel erklärt, worauf Sie achten müssen. Frische Kräuter sind schmackhaft und gesund zugleich und geben jedem Essen eine besondere Note. Ob auf der Fensterbank, im Kübel oder im Beet - Kräuter lassen sich auf vielfältige Weise selber ziehen. Den eigenen Kräutern beim Wachsen zuzugucken, und sie ganz frisch zu ernten, macht viel Spaß. Doch welche Kräuter gehören unbedingt in einen modernen Küchengarten?

Rosmarin, Thymian, Oregano & Co.

Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Oregano sind beliebte Trend-Kräuter, die sich vielfältig in der Küche einsetzen lassen. Thymian passt am besten zu Geflügel und Fisch, Rosmarin verfeinert vor allem Fleischgerichte. Und Oregano würzt Lamm, Pizza und Gemüseaufläufe besonders gut. Alle diese Kräuter brauchen sonnige, trockene Standorte.

Basilikum mag es warm

Basilikumpflanze im Glas.  Fotograf: Claudia Schalla Detailansicht des Bildes Basilikum mag ein warmes und sonniges Plätzchen zum Wachsen. Auch die buschige Pflanze Basilikum mag es gern sonnig, sagt Kräuter-Experte Burkhard Bohne: "Basilikum kommt aus dem subtropischen, tropischen Bereich. Basilikum braucht extrem viel Wärme. Wichtig ist auch, dass die Blätter sehr empfindlich sind." Der Kräuter-Experte empfiehlt deshalb Basilikum bei einem Ortswechsel vom Zimmer in den Garten langsam umzugewöhnen. "Da muss ich dann abhärten, das heißt erst einmal die Pflanze ein paar Tage in den Schatten stellen, ohne dass sie einen zu harten Luftzug bekommt, um sie dann nach fünf Tagen in den Garten zu setzen." Besonders gut gedeiht Basilikum an einem windgeschützten Standort wie an einer Mauernische oder an einer südlichen Hauswand. Der Boden sollte nicht lehmig, dafür aber mit vielen Nährstoffen angereichert sein.

Zitronenmelisse lindert Krämpfe

Kräutertee in einem Glas © Picture-Alliance/dpa Detailansicht des Bildes Aus frischen Kräutern wie Fenchel lassen sich gesunde Tees machen. Für eine erfrischende Note bei Nachspeisen sorgt Zitronenmelisse. Sie soll als Tee auch bei Magenbeschwerden helfen und beispielsweise Krämpfe lindern. Ähnlich wie Fenchel: "Fencheltee ist ein uraltes Heilmittel, was zum Beispiel gegen Blähungen wirkt, deswegen werden Babys schon immer mit Fencheltee beglückt." Fencheltee ist einfach in der Herstellung, erklärt Bohne. "Fenchel ist eine zweijährige bis mehrjährige Pflanze, das heißt, die kann man prima durch Aussaat vermehren. Man muss aber wissen, dass die Fenchel-Pflanze nicht ganz winterfest ist, und gerade in nassen Wintern Schwierigkeiten hat." Und: Fenchel braucht viel Platz im Garten. Denn die Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden.

Minze zum Dessert

Verschiedene Kräuter in Gläsern © MEV-Verlag, Germany Fotograf: Creativstudio Detailansicht des Bildes Besonders lecker zu vielen Desserts ist frische Minze. Neben Fenchel schwört Kräuter-Experte Bohne auf zwei weitere Trend-Kräuter: "Minzen in einer unendlich großen Formenvielfalt finde ich für den Küchengarten sehr wichtig. Die eignen sich nicht nur um Tee zuzubereiten, sondern auch um Nachspeisen herzustellen oder auch um Minzblätter in verschiedenen Essen zu haben." Der Favorit des Kräuter-Experten ist Salbei: "Salbei hat einen ganz eigenen Geschmack, und bringt auch einen tollen Tee, man kann sogar Bonbons kochen, wenn man möchte."

Der richtige Ernte-Zeitpunkt ist wichtig

Damit Kräuter dem Essen auch tatsächlich die passende Würze geben, sollten sie zur richtigen Zeit geerntet werden, sagt Spitzenkoch Urs Müller: "Kräuter sollten morgens oder abends geerntet werden, nicht in der prallen Sonne und nicht mittags. Die meisten Kräuter sollten noch nicht in der vollen Blüte sein." Bei einigen Kräutern, wie Rosmarin oder Salbei wiederum, eignen sich auch die Blüten zum Kochen.

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/kochen/frischekraeuter101.html
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Tomaten und Basilikumblätter © dpa/picture-alliance
 
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