Verkehrsmeldungen für Niedersachsen
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
"Bewegung in frischer Luft, juchhe, erspart den Arzt und auch den Fliedertee." Wir alle kennen sie: die vielen Appelle, sich regelmäßig zu bewegen. Aber nicht jeder hat täglich die Gelegenheit, sich körperlich ausdauernd zu betätigen. "Doch, Gelegenheiten gibt es überall", sagt Gesundheitsredakteurin Gabriele Hausmann.
Wir können unseren Körper bewegen, egal wo wir sind. In der Warteschlange im Supermarkt etwa: Dort könnten Sie einige Muskeln an- und entspannen - und das völlig unbemerkt. Beine und Po, Bauch und Arme - einfach fest anspannen und nach ein paar Sekunden wieder lösen. Das Ganze so lange, bis Sie an der Kasse bezahlen müssen. Im Büro könnten Sie die Treppe nehmen statt des Fahrstuhls, ins Nachbarzimmer gehen, statt anzurufen. Auf dem Weg nach Hause steigen Sie einfach eine Haltestelle früher aus oder parken das Auto ein paar Straßen weiter. Solche vermeintlich winzigen Aktivitäten summieren sich.
Wenn Sie sich nur am Wochenende sportlich austoben, hat das wenig Effekt. Besser ist es, zwei- bis dreimal in der Woche mindestens eine halbe Stunde lang zügig zu gehen oder zu laufen, damit die Ausdauer trainiert wird. Denn nur regelmäßiges Training beschert mehr Muskelkraft. Alles andere sorgt eher für Muskelkater.
Finden Sie für sich das optimale Training.
Steigern Sie die Aktivitäten langsam, im Laufe der Zeit wird es von alleine mehr. Gehen Sie anfangs einfach spazieren, spielen Sie eine Runde Minigolf, machen eine Radtour oder arbeiten Sie regelmäßig im Garten. Diese Aktivitäten eignen sich auch für Menschen, die wegen einer körperlichen Einschränkung nicht ganz fit sind.
Überhaupt gibt es auch für Menschen, die vermeintlich gar nichts können, immer Gelegenheiten zur Bewegung. Wer nicht laufen kann, kräftigt vielleicht die Arme mit einigen Übungen. Auch dadurch gewinnt man Ausdauer und steigert oft das Leistungsvermögen anderer Muskeln. Der Mensch braucht Bewegung um körperlich und auch geistig mobil zu bleiben. Und da spielt es manchmal gar keine Rolle, ob Arme oder Beine bewegt werden. Die Hauptsache ist, die Muskeln werden überhaupt bewegt.