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Heidelbeeren lassen sich zum Beispiel zu leckeren Smoothies verarbeiten.
Ob auf Wochenmärkten, in Obstgeschäften oder Supermärkten - das Angebot an Beeren aller Art ist jetzt im Sommer groß. Doch einige haben nur kurze Zeit Saison, da heißt es zugreifen. Denn die Früchte sehen nicht nur gut aus, sie sind auch sehr gesund.
Beerenfrüchte sind sehr empfindlich. Deshalb werden sie von Hand gepflückt und verpackt. Wichtig ist es, beim Kauf auf frische Ware zu achten. Denn die Früchte verderben schnell. Zu Hause sollten die Beeren nicht gewässert, sondern am besten nur kurz "mit kaltem Wasser abgebraust werden". Sonst verlieren die knackigen Früchtchen ihre gesunden Inhaltsstoffe, sagt Helga Strube von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Beerenfrüchte wie die Stachelbeere verderben schnell und sollten deshalb frisch gegessen oder weiterverarbeitet werden.
"Beerenfrüchte schmecken nicht nur äußerst lecker, sondern sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, aber auch an bioaktiven Substanzen. Gerade jetzt im Sommer, wenn die Sonne von oben brennt helfen Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren auch ein bisschen beim Hautschutz von innen. Die Beerenfrüchte sind nämlich reich an Provitamin A, an Betacarotin, und das sorgt auch für eine schöne Haut", erklärt Strube.
Beerenfrüchte sind in Smoothies oder Desserts besonders lecker.
Im August haben Heidelbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren Saison. Aber auch leckere Brombeeren, Himbeeren und sogar Erdbeeren sind überall im Angebot. Beerenfrüchte eignen sich als Zugabe vor allem in Joghurts, Salaten oder Shakes. Ernährungsexpertin Helga Strube schwört auf ihren Heidelbeershake: "Für drei bis vier Portionen brauche ich zwei reife Bananen für die Süße, und damit ich auch diese sämige Konsistenz habe. Ich würde dazu ein Pfund frische Heidelbeeren nehmen. Man könnte aber auch Himbeeren oder Johannisbeeren nehmen und 500 Gramm Naturjoghurt."
Das alles gibt Helga Strube mit ein wenig Zitronensaft und Vanillezucker in einen Mixer. Auf höchster Stufe püriert sie die Zutaten. Danach füllt sie den Heidelbeershake in Gläser und stellt diese in den Kühlschrank. Bevor sie das gesunde Mixgetränk genießt, kommt obendrauf noch eine würzige Dekoration. "Das Auge isst ja bekanntlich mit. Zu diesem Heidelbeer-Smoothie kann ich noch ein Pfefferminzblättchen geben, und dann habe ich eine kleine, gesunde Zwischenmahlzeit, die reichlich Calcium enthält. Das ist gut für unsere Knochen und ein Schönheitsvitamin für die Haut von innen."
Beerenfrüchte wie Himbeeren lassen sich einfrieren und damit auch im Winter zu leckeren Drinks oder Desserts verarbeiten.
Wer Beeren auch in der Herbst- und Winterzeit essen möchte, kann sie tiefgefroren vier bis fünf Monate frisch halten. Und: Wenn die Früchte ihre Form behalten sollen, am besten die Beeren erst zwei Stunden auf einem Tablett vorfrieren. Anschließend können die knackigen Früchte in Gefrierbeutel oder Gefrierdosen umgefüllt werden.