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Gesund und fit bleiben: Ein Apfel am Tag hilft dabei.
Ein Apfel am Tag und man bleibt gesund, so heißt es im Volksmund. Äpfel können natürlich keine schweren Krankheiten verhindern. Aber unbestritten ist, dass Äpfel gesund sind und die Abwehrkräfte stärken. Äpfel enthalten jede Menge Inhaltsstoffe, die dem Körper gut tun. Allen voran das Vitamin C: je nach Sorte bis zu 35 Milligramm und das direkt unter der Schale. Dazu kommen Pektin und Zellulose, die bei der Verdauung helfen. Außerdem enthalten Äpfel Vitamin E, Kalium, Magnesium, Eisen und besondere Fruchtsäuren, die den Harnsäurespiegel senken und deshalb gute Hilfen bei Rheuma oder Gicht bieten. Alles in Allem ein echtes Kraftpaket, so ein Apfel.
Aber nicht alle Apfelsorten sind gleich gesund. Besonders alte Apfelsorten, die am besten auch noch ökologisch angebaut wurden, also ohne Wachs oder Spritzmittel, haben viele gesunde Inhaltsstoffe: Freiherr von Berlepsch, eine alte Sorte, hat sehr viel Vitamin C, der weiße Winterkalvill auch, Alkmene ist ein toller Apfel, der besonders gut für Diabetiker geeignet ist, genauso wie Gloster: Beide haben ein sehr ausgewogenes Verhältnis von Frucht- und Traubenzucker. Aber wenn man so will, ist jeder Apfel gesund, der gegessen wird.
Auch verarbeitet sind Äpfel noch gesund. Gebacken oder gekocht verlieren sie aber einen Teil ihrer Inhaltsstoffe.
Äpfel kann man schälen, kochen, backen, braten oder entsaften. Natürlich gehen einige Wirkstoffe bei der Verarbeitung, wie etwa beim Kochen verloren. Beim Schälen verschwindet mit der Schale ein großer Teil Vitamin C. Aber seine gesunde Kraft behält der Apfel trotzdem: kalorienarm und lecker. Reinen Apfelsaft kann man übrigens sehr gut als Mundwasser benutzen, weil auch antibakterielle Stoffe in Äpfeln stecken. Das ist für Kinder besonders interessant. Denn es macht dann nichts, wenn sie das natürliche Mundwasser versehentlich schlucken.
Im Augenblick ist zwar Apfelzeit, aber viele Gartenfreunde wollen ihre geernteten Äpfel lagern. Dazu bietet sich der kühle, dunkle Keller an. Die Luftfeuchtigkeit sollte hoch sein, die Temperatur niedrig. Die Äpfel liegen am besten in Holzkisten, Lage für Lage mit Wellpappe oder ähnlichem getrennt und sollten oben mit einer Folie abgedeckt werden, damit keine Feuchtigkeit verloren geht. So gelagert halten Äpfel rund zwei bis drei Monate.
Bunte Obstkörbe mit Äpfeln sehen zwar toll aus, sind aber ungünstig, da die Äpfel anderes Obst schneller reifen lassen.
Wer keinen Keller hat, sollte am besten auch nur einen Vorrat für eine Woche kaufen. Und noch ein Tipp: Reife Äpfel sondern Ethylen ab. Deshalb faulen anderes Obst und Gemüse, das in unmittelbarer Nachbarschaft liegt. Den bunten Korb mit Äpfeln, Kiwis, Bananen und anderem Obst also besser nur zum schnellen Verzehr hinstellen. Die Äpfel sollten daraus bald wieder herausgenommen werden, damit das übrige Obst nicht zu schnell fault.