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Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1031 Walabroch, 1031 Ualabroch, 1244 Valebroke, 1256 Ualeborch, 1285 Valebroke, 1295 Valebroke
Bei dem Ortsnamen handelt es sich um eine Bildung mit dem Grundwort "-brok". Für das Bestimmungswort könnte "falu", also mittelniederdeutsch für "fahl, hell" vorliegen. Dabei könnte es sich zum Beispiel um einen mit Wollgras oder ähnlichen hellen Pflanzen bewachsenes Bruch handeln. Als zweite Möglichkeit ist eine Bildung mit "fal" denkbar. Dieses könnte mit dem slavischen "polje" für "flaches, ebenes Land" verbunden sein. Angesichts der Lage Vahlbruchs, das keineswegs in ebenem, flachem Land liegt, ist aber eher von der ersten Deutung auszugehen.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1320 Valetlo, 1394 valide, 1692 Vahlde
Der erste Beleg des Ortsnamens ist wohl eine Zusammensetzung mit "-loh" für "Wald" und "Valet-, valid-, Val-ithi". Demnach gehört der Ortsname wohl zum germanischen "fal-" für "Ebene" oder dem schwedischen "fala" für "Ebene".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Der Ortsname setzt sich wahrscheinlich aus "fere", also "Fahrt, Reise, Fahrweg, Fahrwasser" und "loh" zusammen.
Udolphs Fazit:
Varel bedeutet also "Wald am Fahrwasser".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 13. Jahrhundert Varla, 1333 Varlo, 1530 Verle, 1581 Varel
Das Grundwort des Ortsnamens ist das heute zu "-el" verkürzte Waldwort "-loh". Im Bestimmungswort steckt das mittelniederdeutsche Wort "varen" für "fahren". Der Ortsname bedeutet demnach: Wald, bei dem sich eine Durchfahrt, eine Furt befindet. Von dort aus war die alte Straße von Minden nach Bremen zu erreichen.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1238 Vastorpe, 1252 Vastelevestorpe, 1296 Wasseltorpe, 1299 Vaslevestorpe, 1310 Vastorpe, 1329 Vaslevestorpe, 1450 Vasseltorpe, 1774 Vastorff
Wahrscheinlich sind Formen wie Wasselstorpe, Vasselstorpe zusammen gezogen aus Vastelevestorpe, Vaslevestorpe. Zugrunde liegt vermutlich ein alter Personenname Was-leif. "was-" und "-laib" für "Hinterlassenschaft, Erbe".
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Alte Bezeichnungen: 973 Fehtlon, 1145 Vechtla, 1209 in Vechtla, 1219 Vechtelde, 1281 Vecledhe/Veclede, 1313 Veichtelde, 1318 Vechelde, 1333 Vechtelde
Eine sichere Deutung des Ortsnamens gibt es nicht. Die ersten Belege des Ortsnamens weisen auf "Wald" hin. Weiter wird eine Verbindung zu "feucht" und zur "Fichte" diskutiert. Man könnte auf Feuchtwald oder Sumpfwald schließen.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1231 Vegte, 1188 Vechta, 1189 Vehte
Die alten Ortsnamen bezogen sich wahrscheinlich auf den heutigen Vechtaer Moorbach, es ist also von einem alten Gewässernamen auszugehen. Dieser hat eine Entsprechung in der Vechte, niederländisch Vecht. Wahrscheinlich liegt eine alte Verbindung "Vecht-a" vor, wobei "-a" "Wasser, Fluss" bedeutet. Für den ersten Teil des Namens kann - sicher ist das nicht - eine Verbindung zu "feucht" hergestellt werden; weitere Untersuchungen sind notwendig.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 782 Ferdun, 810 Ferdi, 849 Ferdi, 874 Feride, 890 Verdi, 932 Ferdiun, 973 Werduun
Bei dem Ortsnamen liegt das altsächsische "fardi" für "Übergangsstelle" zugrunde.
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Alte Bezeichnungen: 1306 Datum Vineburch, 1315 in Vineborch, 1316 in Vinebůrch, 1316 in Vineburch, 1317 in castro Vinenborch, 1320 in Vineborch
Neben Burg zu althochdeutsch fenni, mittelhochdeutsch vene, afries. fenne, ags. fen "Sumpf, Moor, Marsch, Weideland". Man vergleiche z.B. auch Fienen, FlurN. bei Winsen/Luhe; Finie, 1384 Vinynge, Höhe bei Boitzum; Finna, ON. bei Bremerhaven, 1105 Feneno; u.a. Ausführlich behandelt bei J. Udolph, Namenkundliche Studien zum Germanenproblem, Berlin - New York 1994, S. 300-317. Auch im Venusberg in Bonn, in Rhauderfehn und dem Hohen Venn.
Also "Burg über dem Sumpf, Moor".
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Alte Bezeichnungen: 1024-1028 Virina, 1237-1246 Viren, um 1500 Viren, 1779 Virden
Es handelt sich offenbar um eine Bildungsart, die in die germanische Zeit hineinreicht. Ganz ähnlich alt sind Namen, die ein ursprüngliches –ithi enthalten. Ortsnamen wie Vierth, Firt gehören oft zu mittelniederdeutsch viride, virde, virt "wilder Wald, Buschwald, mit Wald, mit Busch bewachsenes Wildland, Heide", vielleicht entlehnt aus lateinischen: viride "Grünes".
Udolphs Fazit:
Am ehesten ist "Vierden" als "Biegungsort" zu verstehen. Eventuell bezieht es sich auf die Lage im Winkel der Ramme oder am Vierdener Holz.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 819 Fiscbechi, 855 Fischboeki, um 1000 Visbechi, 1120 Visbike, 1349 Visbek
Der Ortsname ist eine Bildung mit dem Grundwort "-be(e)ke". Nach den ältesten Belegen ist das mittelniederdeutsche "visch" für "Fisch" als Ortsnamenstamm anzunehmen.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1185 Valdersha, 1264 Valderso, 1273 Voldersho, 280 Volderso und Vollerso, 1280 Volderso, 1335 Volderszo, 1339 Vulderso, 1364 Vollerso, 1384 Volderso, 1438 Vallerßo, 1469 Vullerso, 1602 Föllersoe
Der Ortsnamen könnte aus dem germanischen Wort "hanhu-" entstanden sein, was "Haken, Winkel" bedeutet sowie als Geländename "keilförmig oder halbinselartig vorspringende Erhöhung", "Abhang" oder "Flusswindung". Primär bedeutet der Name nicht einfach "Wald". Der Zusatz "-sode-" ist erst später entstanden. Auszugehen ist von dem Wort "hanha" für "vorspringende Erhöhung". Der erste Wortteil geht zurück entweder auf einen Vornamen oder auch auf eine Entsprechung zu altschwedisch "valder", was "grasbewachsenes Feld" bedeutet.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1145 Varesfelt, 1197 Vorsvelde, 1203 Varesuelde
Die Bedeutung des ersten Teils des Ortsnamens gestaltet sich sehr schwierig; wahrscheinlich ist es die altertümliche Form von "fahren", "Fahrt", "Furt".
Udolphs Fazit:
Vorsfelde bedeutet also wahrscheinlich: "Furt am Feld".
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Alte Bezeichnungen: 947 Vueres
Der Ortsname ist sehr schwierig zu deuten, da im Deutschen und Germanischen kaum ein Anschluss für eine Deutung zur Verfügung steht. Möglicherweise ist die Wurzel "ier-s" für "erhöht, oben", dazu "várman" für "Oberstes, Spitze", griechisch "Riff, Hügel" oder deutsch für "Riese", aus germanischen "wrisja". Eine mögliche Deutung wäre demnach "Hügelort, Ort an einer Erhöhung". Dieser Deutungsansatz ist aber sehr fraglich und noch nicht überzeugend.