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Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1055 Cacamannesthorp, Mitte 13. Jahrhundert Kakemannestorpe, 1322 Cokemestorpe, Mitte 15. Jahrhundert Kakemannestorpe.
Der Name leitet sich von "Dorf eines Kak-mann" ab. Bei "Kak" handelt es sich wahrscheinlich um einen niederdeutschen Vornamen. Der kommt auch in Familienamen wie "Dunkake" vor, was „geschwollene Backe" bedeutet. (Prof. Udolph weist darauf hin, dass "kacken" nichts mit "aufs Klo gehen" zu tun hat.)
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: Im Fall des Ortsnamens Kalbe ließen sich keine historischen Belege ermitteln.
Der Ort Kalbe liegt an einem Hang. Wahrscheinlich lässt sich der Ursprung des Ortsnamens ähnlich erklären wie bei Kalbe in der Altmark und Calw in Württemberg aus dem germanischen "kalwa", althochdeutsch cal(a)wa, mittelhochdeutsch "kalwe" für 'kahle Stelle', mittelniederdeutsch "kalewe" für "Kahlheit". Der Name rührt wahrscheinlich von der Lage des Ortes auf einer Talsandinsel in der Mildeniederung her.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 889 Halafeld, 1254 Caleuelde, 1256 Caluelde, 1283 Calevelde, 1297 Calvelde, 1297 Calvelde
Da mit dem Grundwort "-feld" gebildete Ortsnamen oft einen Gewässernamen im Bestimmungswort enthalten, stellt sich die Frage, ob auch in Kalefeld ein solcher zu vermuten ist. Die Lage des Ortes an der Aue lässt die Annahme eines alten Teilabschnittsnamens dieses Flusses zu. In dem Fall dürfte die germanische Form dieses Flussnamens "Kal-a-" lauten. Aber worauf geht dieser zurück, was liegt zugrunde? Vielleicht "kala" ("kalt sein, frieren"), "calan" ("kühl"), "kul" ("kühle Brise"), "kal" ("kalter Wind"). Namengebend wäre in diesem Fall die Temperatur des Wassers.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1330/52 Karbitze, 1450/51 Karvetze, 1564 Karvitze, 1613 Carwitz, 1625 Karvitze/ Carvitze, 1669 Carwitz, 1858 Karfiz, 1977 Karwitz.
Bei der Bestimmung der einzelnen Wortteile kommt Prof. Udolph zu dem Schluss, dass die Bedeutung lautet "Ort, an dem es Kühe gibt".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: zu 1075 Diedericus de Cadalenburg, zu 1076 Thiedericus de Kathalanburg, 1097 (Fä. 12. Jh.) Thiederico comite de Catelenburg, 1105 (Fä. Mitte 12. Jh.) in castro suo, quod Katelenburc dicebatur, 1139 Katelenburch (Mainzer UB II Nr. 8 S. 11)
Katlenburg war bis ins 19. Jahrhundert nicht der Name des Dorfes, sondern zunächst der Name der Burg. Das Grundwort liegt vor allem als -burg, -burch, -borg, -borch vor. Ein schwieriger Name, aber auszugehen ist wohl vom Flussnamen im Sinne von "Burg an der Katel". Die Deutung der Basis Kat- ist schwierig, da appellativische Verbindungen fehlen. Die starken Krümmungen der Katel in Verbindung mit parallelen örtlichen Gegebenheiten der von Kaspers vorgestellten Beispielorte machen eine gemeinsame Basis *kat- in der Bedeutung "gebogen, gekrümmt; Winkel" plausibel.
Hierher gehört vielleicht auch englisch cat, mittelniederdeutsch katte, hochdeutsch Katze als "das Tier mit dem gebogenen, runden Rücken".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Die Überlieferung zeigt, dass weder von "Kette" noch von "-kamp" auszugehen ist. Vielmehr geht der Ortsname auf eine Grundform "Ked-ing-hem" zurück. Dieser Typ auf "-ing-hem" bedeutet "Siedlung der Leute des" - und die Person steht am Anfang des Namens. Es ist ein "Kedo" oder "Kado". Dieser Personenname ist schwer deutbar, man sucht eine Verbindung zu dem Volksnamen "Quaden" oder zu Althochdeutsch "quedan", also "sprechen".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1380 Karcktorpe, 1405 Kerckdorpe, 1520 Karcktorpp, 1530 Karcktorpp, 1628 Kerkdorf
Nach örtlicher Überlieferung soll der Ort seinen Namen der Kirche verdanken, die eine Gräfin von Hoya habe bauen lassen, nachdem man ihr weitergeholfen hatte, als ihr Reisewagen im Schnee steckengeblieben war. Es heißt, sie habe sich auf dem Wege zu ihrem Mann befunden, der zu der Zeit bei seinem Bruder, dem Bischof von Minden, Kriegsdienste leistete. Falls ein wahrer Kern in dieser Sage steckt, müsste es sich um Heinrich II. von Hoya und seine Gemahlin gehandelt haben.
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Alte Bezeichnungen: um 1123 Geldessen, um 1180 Chelderdessen, 1229-35 Geldersen, 1244 Geldersen, 1263 Kercgelderdessen, 1267 Gelderdissen, Gelderdessen, 1271 Geldersen, 1304 Westerghelderdessen, 1326 Ghelderßen, 1326 Ghelderdessen, 1326 Sudergelderdessen
Kirchgellersen ist nicht zu trennen von Südgellersen und Westgellersen. Die alten Belege setzen die Grundform "Gelderd-es-husen" voraus. Es erfolgte früh eine Abschwächung von "-husen" zu "-sen" (Adelebsen, Erbsen, Holtensen). Im Grundwort liegt "-husen" vor (alte Mehrzahl zu hus "Haus"), im Bestimmungswort ein sogenannter Personenname.
Udolphs Fazit:
Geldherdes Siedlung, entwickelt aus Geld-hard-. Also eine Siedlung eines Mannes, dessen Name am sichersten Geld-hard, -herd gelautet haben wird. Der Personenname enthält germanisch "Geld" im Sinne von "wert" und "hart, kernig,kräftig".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1123 Lintlo, 1312-1331 tho Kercklinthle, 1416 kerck-lintlo
Der Ortsname enthält ein Kompositum aus den Wörtern Lind(e) und -loh. Um sich von Klein Linteln zu unterscheiden, wurde das Wort kerk(e) für "Kirche" hinzugefügt; später wurde es verhochdeutscht zu Kirch-linteln. In jüngerer Zeit setzte sich auch die Variante Großlinteln durch.
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Alte Bezeichnungen: 1004 Osen, 1159 Osen, 1197 Oœen, 1226 Osen, circa 1237-47 Osen
Die historischen Belege in älterer Zeit unterscheiden noch nicht nach Kirch-, Hagen- oder Nordohsen. Als Grundform bietet sich "Usana" an, in dem man eine alte Basis "us-" und ein Wortbildungselement "-n-" sehen darf. "Us-" hat die Grundbedeutung "feucht, nass, sumpfig".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1234 Honselethe
Die ursprüngliche Bedeutung des Ortsnamens war "hochgelegte Siedlung". Die Umbenennung in Kirchseelte scheint am Anfang des 16. Jahrhunderts erfolgt zu sein. Vermutlich war der Bau einer Kapelle oder Kirche der Anlass zur Namensänderung.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Timke ist ein alter Gewässername, er enthält "-beke" ("Bach"), heute Westertimker Beek. Für den ersten Teil kann man von "Tin-" oder "Tim-" ausgehen; da dahinter ein "-b-" folgt, ist es wahrscheinlicher, dass von älterem "Tin-beke" auszugehen ist. Grundlage dürfte eine germanische Sippe sein. "Tine, tina" bedeutet "schmelzen, schlamm".
Udolphs Fazit:
Der Ortsname bedeutet am wahrscheinlichsten: "durch Wasser aufgelöster Boden, feuchtes, überflutetes Land".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1320 Walsede, 1385 Kerckwalsede, 1479 Walssede, 1540 Walsede, 1581 Kirchwalßde, 1718 Kirchwalsede
Bei dem Ortsnamen handelt es sich um eine altgermanische "-ithi"-Ableitung im Sinne von "Das, was im ersten Teil steht, ist hier vorhanden". Die Grundform ist daher ursprünglich "Wals-ithi". Im ersten Teil stand wohl eine Weiterentwicklung von "Wal-" im Sinne von Quellwasser, Quellengelände", verwandt mit Welle, aufwallen und ähnlichem.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1340 Wicstede, 1420 Wichstede
Der Namen ist zu trennen von Wistedt (Gemeinde Tostedt): 1458 Wiste, 1495 Wiste, 1498 to Wiste und von Wistedt (Landkreis Rothenburg, Wümme).
Der Name leitet sich ab von 'wik', was "Siedlung, Dorf" bedeutet. Prof. Udolph vermutet deshalb, dass die ursprüngliche Bezeichnung "Siedlungsstelle" lautet.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: Seit dem 1. Januar 1965 bildeten die Orte Ahlen und Steinbild die Samtgemeinde Kluse und seit dem 1. Januar 1973 die Einheitsgemeinde Kluse. Kluse entstand bei der Gemeindereform, die am 1. Januar 1973 in Kraft trat, aus den Gemeinden Steinbild und Ahlen.
In Steinbild liegt das Gut Campe. Der Bahnhof Kluse bestand schon früher. Für den Bahnhof wurde der Name Kluse gewählt, weil sich in der Nähe des Bahnhofs eine Klause, auf plattdeutsch "Kluse" befindet, in deren Nähe früher die Pferde der Postkutschen ausgetauscht wurden.
Alte Bezeichnungen: 1135 Knetlinge, 1141 Cletligge, 1147 Clettinge, 1236 Rothgerus de Cletlinge, 1318 Cletling, 1318 Cletlinghe, 1356 Knetlinge, 1372 Cletlynge, 1395 Kleetlinge, 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts Knetling
Bei der Deutung der Basis ist zunächst zu entscheiden, ob von "Klet‑" oder von "Knet‑" ausgegangen wird. Es spricht alles für "Klet-"; erst später entwickelt sich der Ortsname zu "Knet-lingen". Die "Klette" als Ableitungsbasis anzusetzen, hat viel für sich. Diese ist belegt in "kledđo, kleđa, kledđa, cletta, cletto" und geht auf "kliþþ‑an" zurück. Obgleich der Name als "Stelle, Ort mit Kletten" deutbar ist, soll eine andere Möglichkeit zumindest angedeutet werden. Kneitlingen liegt in starker Hanglage am Elm. Im Germansichen (vor allem Nordgermanischen) existiert das Wort "klint, klettr", also (freistehende) "Klippe, Hügel", "klint, klett", also "steiles Ufer, Bergklippe". Daneben kommen "klant, klunt, clunter, klōt, cleat", also "Klippenrand, Erdklumpen, Klumpen" vor. Die Basis von Kneitlingen sollte dieser Wortsippe nicht anzuschließen sein, und die Lage passt dazu.
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Alte Bezeichnungen: um 1220 Callegen, 1222-1227 Coldegen, um 1230 Coldege, 1298 (A. 14. Jh.) Koldincgen, 1330-1352 Koldegen.
Die Überlieferung gibt gerade noch zu erkennen (um 1220 Callegen), daß der Name den mittelniederdeutschen Lautwandel -ald- > -old- mitgemacht hat (vgl. etwa wald > wold). Damit scheitern bereits Deutungen, die von einer Basis Kol- ausgehen. Möglich wäre aber eine Verbindung mit altsächsisch kald "kalt".
Die Überlieferung des Namens und auch die heute amtliche Form erwecken den Anschein, als liege eine -ing-Bildung zugrunde. Dagegen spricht aber ein wichtiger Umstand wie etwa auch bei den ON Roringen und Moringen nahe Göttingen: es fehlt der Umlaut, die Orte heißen nicht Köldingen, Röringen, Möringen, wie bei echten ‑ing-Bildungen zu erwarten wäre. Man wird daher wohl von einer ‑ung-Bildung ausgehen müssen und dieses umso mehr, als bei einer ursprünglichen ‑ing-Bildung *Kald-ing- der Umlaut hätte eintreten müssen, und aus der Form *Kelding- hätte nicht mehr *Kolding- entstehen können. Es spricht somit fast alles für einen Ansatz *Kald-ung-, der später durch analoge Bildung zu den benachbarten Gleidingen, Müllingen, Wehmingen, Wirringen zu ‑ingen umgedeutet wurde.
Entsprechend anderen Bildungen mit dem Suffix -ung(en), die von Adjektiven abgeleitet sind, wie etwa Faulungen bei Treffurt (zu faul), Hohungen (zu hoch), Langen < Langungon (zu lang), darf in Koldingen altsächsisch kald "kalt", gesehen werden.
Wie unter Faulungen die Siedlung der Leute an einer faulen, morastigen Stelle, bei Hohungen an einem höher gelegenen Ort zu verstehen ist, gilt dasselbe für Koldingen: es war die Siedlung am Kalten, an einer kalten Stelle. Was aber hat man darunter zu verstehen? Das Motiv ist weniger auf das Wasser zu beziehen, sondern eher auf die Lage des Ortes. Koldingen liegt nördlich und nordöstlich eines Hügelzuges (dem Großen Mühlenberg), dessen Schatten den Ort bei niedrigem Stand der Sonne länger als andere Orte in eine kühle, "kalte".
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Alte Bezeichnungen: 1228 Kouneshagen, um 1230 Kadelandes, Mitte 13. Jahrhundert, 1388 Konegishayn, 1550 Königshagen
Offensichtlich ist im ersten Beleg für "Konegeshagen" verfehlt "Kouneshagen" geschrieben worden. An einer Verbindung aus "König" und "-hagen" besteht kein Zweifel. Das Namenelement "‑hagen" gehört zu "hagan, hagen", eine Weiterbildung zu "-hag, -hac, hag" und bedeutet "Umzäunung, umzäuntes Grundstück, Weideplatz, Hecke". "Hagen" kann in Orts- und Flurnamen auf einen eingezäunten Raum, Bezirk oder ein eingezäuntes Waldstück Bezug nehmen. Im Bestimmungswort ist das Wort "König" enthalten. Das Vorkommen der Bezeichnung König in Orts- und Flurnamen muss sich nicht immer auf einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem weltlichen Herrscher beziehen. Es ist also bei der Interpretation eines solchen Ortsnamens Vorsicht geboten.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1135 Luttere, Luthere, Luttere, 1136 Lûtteram, 1136 Lûtere, 1143 Luthara, 1143/44 Luthara, 1147 Lutterense, 1150 Luttere
Die Überlieferung zeigt über lange Jahrhunderte hinweg nur Lutter, Luttere, Lutere, Luthara und ähnliche. Der heutige Zusatz "Königs-" erscheint zum ersten Mal ca. 1383 (allerdings in einer Kopie) als "by koninges luttere", um sich gegen Ende des 14. Jahrhunderts allmählich durchzusetzen. Königslutter hat seinen Namen vom Fluss Lutter, die später in die Schunter einmündet. "Lutter" bedeutet: "hell, rein, klar, lauter". Der Zusatz "Königs-" ist die Erinnerung an Kaiser und König Lothar.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1320 Kranenborgh, 1766-1767 Borg, 1766-1767 Burg, 1984 Burg, Burg, Burggrabengrund
Der Ortsname enthält im Grundwort das niederdeutsche "borg" für "Burg, festes Haus", später tritt dafür die hochdeutsche Variante ein. Das Bestimmungswort "Kran(en)"ist da schon schwieriger herzuleiten. Möglicherweise liegt darin das mittelniederdeutsche "kr=ne, kr=n, krôn, kr=neke oder Kroon, Kraneke, "Kranich" vor. Von einer anderen Möglichkeit als einer Verbindung aus dem mittelniederdeutschen "kr=n" für "Kranich" und "borg" für "Burg" ist aber kaum anzunehmen.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1183 Crebike, um 1240 Crebeke, 1256 Crebeke, 1264 Crebecke, 1288 Kreibecke, 1311 Crebike
Der Ortsname könnte im Zusammenhang stehen mit dem Gewässernamen "Krebach, Krebeck". Vergleicht man damit den Bachnamen "Kreienbach" und sieht im Grundwort das niederdeutsche "bēk(e)" für "Bach" sowie im Bestimmungswort das mittelniederdeutsche "kreie" für "Krähe", handelt es sich um eine Ortsnamenbildung mit dem Grundwort "-bik(e)" für "Bach". Ganz überzeugend ist diese allerdings nicht. Solange kein anderer überzeugender Anschluß gefunden wird, ist von der Deutung des Ortsnamens als "Krähenbach", abegeleitet vom Gewässernamen auszugehen.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1342 Creyenhusen, 1344 Cregenhusen, 1344 Cregenhusen, vor 1362 Kreyensen, 1394 Bertolt von Kregensen, 1408 Kregensen, um 1440 Kregenszen, 1441 Kreyensen
Das Grundwort ist "-husen". Das Betimmungswort "Creyen-, Cregen-" (Krähe) in den Formen "krage, kreye, kreie, kreyge, kreige" und "krege" bezeugt, liegt lautlich nahe. Doch eine Zusammensetzung von "-husen" mit einer Tierbezeichnung ist ungewöhnlich. Bei Kreiensen ist eher vom in einer Grundform "Kregenhusen" zu vermutenden Personennamen "Krego" auszugehen; dies ist allerdings nicht bezeugt. Dennoch wird man diesen oder einen ähnlichen Personennamen in dem Ortsnamen annehmen können.
Udolphs Fazit:
Kreiensen bedeutet also "Siedlung eines Krego".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Den Ortsamen Krummhörn gibt es mehrfach. "Hörn" bedeutet: "Ecke, Winkel, Spitze, Landspitze".
Udolphs Fazit:
Krümmhorn bedeutet am ehesten: "Landspitze mit vielen Krümmungen".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnung: 1313 Cvtenholte
"Holt" bedeutet "Wald", "kute" bedeutet "Grube, Niederung".