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Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 11. Jahrhundert Jaden, 13. Jahrhundert Jatha
Es ist ein Gewässername, eine alte, vorgermanische, indogermanische Bildung; sie enthält wohl dieselbe Grundlage wie "Jena", ein alter Name für einen Flussabschnitt der Saale zwischen Naumburg und Jena, ca. 830-850 "Iani", weist auf eine Grundform "Jania". Dieser Name ist verwandt mit Gewässernamen wie "Janka/Jonka" im Weichselgebiet, 1274 "in Janam", 1276 "Jana; Jana", Gewässername in Nordwestrußland, um 1500 "Janja; Janja, Janj, Jan(j)ina", Gewässernamen in Südserbien und Bosnien und andere. Basis der Namen ist die indogermanische Wurzel "ei-/sā-", also "gehen", eine Wurzel, die auch in "Ina/Ihne, Ain, Oenus, Eine" (Thüringischen Saale) vermutet wird. Hierzu gehört wohl "Jade" aus altem "Ja-ta", es bedetet etwa "die sich Bewegende, Fließende".
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Der Ortsname hat wohl seinen Ursprung in "Up dem Jeggen", also "auf dem Steilen"; von "jäh", also "steil". Jeggen mit seinem Steingrabe liegt am Abhang.
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Alte Bezeichnungen: 1229 -1233 Gelmenesthorp, 1291 in Gelmenstorpe, 1297 ville [J]elmestorpe
Der Name enthält neben niederdeutsch dorp "Dorf, Siedlung" einen Vornamen, wahrscheinlich Gelemen oder Gelman, Gelmen. Dieser dürfte von altsächsisch galm "Lärm, Stimme" oder gala, galan "singen" abgeleitet sein.
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Alte Bezeichnungen: 10. Jahrhundert Giminghem, 1284 Gemmegum, 1409 Jemgum, 1456 Gemgum, um 1500 Gemmingum, 16. Jahrhundert Gemmingen
Jemgum ist eine aus "Giminga haim", also "Wohnung der Leute des Gimo", entstandene Zusammensetzung.
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Alte Bezeichnungen: 1153 Gercseim, 1189 Jericksen, 1196-1197 Gereksheim, 1196-1197 Yerxem, 1196-1197 Jerkesheim
Im zweiten Teil des Ortsnamens steht niederdeutsch "-hēm" für "Heim, Siedlung", im ersten ein alter Vorname, vielleicht "Ger- ik(i)" oder "Gar-ik(i)". Ob "Gar-" dem Personennamen-Stamm "Garva" oder "Gairu" zuzuordnen ist, ist ebenfalls fraglich. Auch ist der altsächsisch bezeugte zweigliedrige Personenname "Gerrik" zum Personennamen-Stamm "Gairu", dessen Glied "-rik" zum Personennamen-Stamm "Ricja" für "reich, mächtig", zu stellen ist.
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Am ehesten ist von einem Wort auszugehen, das auf die Lage der Ortschaften Bezug nimmt, wahrscheinlich altes "ghebh-", also "Gabel", ähnlich im Namen Gifhorn. Entweder Lage in einem Tal oder an einer Schräge.
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Alte Bezeichnungen: 1221 Maiorc, 1232 Mayorc, 1247 Jorike, 1257 Mayorke, 1313 Jorke, 1315 Jorke, 1315 Jork, 1316 Jorke, 1317 Jorke, 1320 Maiorke, 1324 Maiorke, um 1330 Maiorke, um 1330 Jorke, 1334 Jorke, 1335 Majorke, 1336 Maiorke, 1349 Maiorka, 1349 Maiorka, 1358 Mayorka
Es ist klar erkennbar, dass der Ortsname zunächst Majork(e) lautete und erst später zu Jork(e), Jork wurde. Es gab eine Wendung "to dem jorke" "bei dem Schlamm, Schlick" enthält niederdeutsch "gor(k)", also "Schlamm, Schlick", auch bezeugt in niederländisch "gor", woraus sich die älteren Belege "Majorke" erklären: "To dem jorke" verschmolz über "demjorke" zu "mejorke, majorke". Daneben setzte sich immer mehr "jorke, gorke" aus demselben Wort zur Bezeichnung der Siedlung durch.