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Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1022 Euergoteshem, 1022 Evergothessem, 1264 Evergotzen, 1321 Ebergoteshusen, 1324 Evergodessen, 1375 Evergodessen
Das Grundwort des Ortsnamens geht vermutlich auf "-hūsen" zurück, das später auf "-sen" verkürzt wurde. Im ersten Teil des Ortsnamens liegt der Personenname "Evurgot" vor. Die Endung "-got" stammt aus dem Sächsischen, der Namensanfang "Evur-" für "Eber", die zweite Ortsnamenssilbe "-got", ist mit dem Völkernamen der Goten in Verbindung zu bringen.
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Alte Bezeichnungen: 1240 Eilbereholthusen 1282 Elberholthusen, 1282 Ebbereholthusen, 1285 Elberholthusen, 1304 Elberholthusen, 1311 Eylberholthusen, 1318 Elberholthusen
Der Name scheint aus drei Teilen zu bestehen: Neben dem häufigen Element "-holt-husen" ist im ersten Glied "Elber-", vielleicht sogar "Eilber-e-" zu erkennen. Das "-l-" fiel später und so wurde der erste Teil an hochdeutsch "Eber", niederdeutsch "Ever" angeglichen. Die "-holthusen-Orte" sind im allgemeinen nicht sehr alt. Sie bedeuten so viel wie "Siedlung im oder am Wald", da "holt" für "Wald" steht.
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Alte Bezeichnungen: 1272 Everenstorpe
Um 1500 gehörte das Dorf unter dem Namen Everestorppe zur Börde Oerel.
Personenname Ever- + -dorp "Dorf des Ever"; der Vorname gehört zu ndt. ever, ewer "Eber".
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Alte Bezeichnungen: 1084 Ebbekestorp, 1131 Ebbikesdorp, 1136 Ebbekesthorp, 1152 Ebbekesdorf, 1156 Ebbecstorp, 1195 Dingelstide, 1196 Ebekestorp, 1212 Ebbikestorp, 1225 Ebbekestorp, 1270 Ebekestorp.
Beide Namen enthalten niederdeutsch "t(h)orp" für "Dorf, Siedlung" und einen Personennamen "Eb(b)ek-", eine Verkleinerung, Verkosung (Element "-ek-") von einer Basis "Ab-" (entstanden aus Verkleinerungen von Adal-, Athal-, Adel-).
Echem
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Alte Bezeichnungen: 1190 Ekeme, 1220 Heinricus de Echene, 1244 Ecchem, 1247 Echhegen, 1249 in Ekheym, 1260 gernardus de Achem, 1262 Hechem, 1274 dictis de Echem, 1286 in Echem, 1288 ville Ecchem, 1297 Echem, 1322 in Echem, 1330-1352 to Echchem, 1344 de bonis in Echem, 1353 to Echem, us Echem, 1354 in villa Echem, 1368 tu Echghem, 1368 tů Echghem
Die Wortforschung ist beim Ortsnamen Echem fast einig, dass sich der erste Wortteil "eek" auf den Baum "Eiche" bezieht und "hem" für Heim steht. Prof. Udolph meint, dass nichts dagegen sprechen würde, bei Echem an eine Eichensiedlung zu denken. Parallele Ortsnamen dazu sind Eichen, Aichen, Eickum, Eyckhem oder auch Eitzum bei Hildesheim.
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Die Überlieferung zeigt keinerlei Entwicklung: Der Ortsname heißt seit 750 Jahren Edemissen. Eine endgültige Klärung des Ortsnamens ist leider nicht möglich.
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Alte Bezeichnungen: 1412 Eghelmolen, 1442 Eggelmolen, 1510 Eggermollen, 1490 Egenemolen, 1512 Egelmolen
In niederdeutschen Urkunden finden sich etliche Hinweise auf die Bedeutung "egene molen" für "eigene Mühle(n)".
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Alte Bezeichnungen: 1427 Ernborg, 1470 Erenborch, 1512 Der Ernnborg, 1520, 1583 Erenburg(k)
Vermutlich ist die Burg eine mindensche, vielleicht wölpesche Gründung. Angesichts des mittelalterlich-ritterlichen Ehrenkodex liegt es nahe, im ersten Namensbestandteil des mittelniederdeutsche "ere" für "Ehre" zu sehen. Mehr Berechtigung hat aber vielleicht eine Deutung, die an mittelniederdeutsch "eren" von "Erz", "ehern" anknüpft, also eherne Burg.
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Alte Bezeichnungen: 1237 Eclo, um 1262 Eclen
Der Ortsname setzt sich aus dem niederdeutschen Wort "ēk" für Eiche und "-loh" für Wald zusammen.
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Alte Bezeichnungen: 1146 in Einem, 1181 (K.) in Eynem, 1183 in Einem, 1223 villicum de Eiem, 1229 (K.) in Eym, 1234 Bertoldus de Eiem, 1316 (K.) Hildebrando de Eyme
Es ist eine Umformung in verschiedenen Etappen zu beobachten. Ausgang der Belege scheint Einem zu sein (ob der Corveyer Beleg hierher gehört, ist daher nicht so bedeutsam).
Hinter der Form Einem muß sehr wahrscheinlich ein Ansatz Egin-hem, Ejin-hem vermutet werden. Also "Siedlung, Heim eines Ago"; der Personenname gehört zu gotisch agis, althochdeutsch agi, egi „Schrecken“.
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Alte Bezeichnungen: 1183 Einem, um 1200 Eynin, 1224 Henrico de Eynem, 1228 in Einem, um 1267 Eynem, um 1290 Eynem.
Der Name leitet sich aus dem Niederdeutschen und dem Grundwort -hem für "Heim, Siedlung" ab.
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Alte Bezeichnungen: 1148 Embike
Das Grundwort des Ortsnamens ist "-beke". Es ist also von einem Flussnamen auszugehen. Das Bestimmungswort ist zunächst als "En-" überliefert. Für einen Flußnamen spricht die Wurzel "ei-", "oi-", "i-" für "gehen" und ihre Erweiterungen.
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Alte Bezeichnungen: 1103-1106 Enbiche, 1105 Enbike, 1134 Eguuardo preposito de Enbeka, 1139 Einbeche, 1146-1154 prepositus de Embeke
Das Grundwort ist "-beke". Es ist also von einem Flussnamen auszugehen. Das Bestimmungswort ist zunächst als "En-" überliefert. Es ist wohl von einer alten Wurzel "ei-", "oi-", "i-", also "gehen" auszugehen, die mit verschiedenen Erweiterungen, wie etwa "ire", also "gehen", "eva-", "īlian", also "eilen", und mit "n"-Ableitung in den Flussnamen "I(h)na", Nebenfluss der Oder, "Eine", Nebenfluss der Wipper, "Einupis" in Litauen, "Ain", Nebenfluss der Rhône, vorliegt. An diese Bewegungswurzel kann Einbeck gut angeschlossen werden.
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Alte Bezeichnungen: 953 Agesthorp, 1244 Eysdorp, 1253 Eystorpe, 1255 Eistorp, 1284 Eistorp
Das Grundwort des Ortsnamens beruht auf dem niederdeutschen "-thorp, dorp" für "Dorf, Siedlung". Das Bestimmungswort, das sich von Ages- zu Eis- entwickelt hat, geht auf den Personennamen "Agi" zurück. Der beruht auf dem germanischen "agis" für "Schrecken".
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Alte Bezeichnungen: um 996 Ekihem, 1022 Ezem, 1022 Eizem, 1201 Ekem, 1216-1221 Eche
Der älteste Belege von 996 ist ein Glücksfall, indem er noch die volle Form des alten Namens enthält. Schon die nächsten drei Belege zeigen kein sicheres "-hem" mehr. Anstelle des alten "k" treten im Verlauf der Überlieferung Konsonanten und Konsonantenverbindungen wie "z", "ch", "ths", "chz", "sch", "ts", "thz", "zth", "tz", von denen schließlich "ts" und "tz" siegen. Die beiden Belege "Azem" könnten moderne mundart Formen widerspiegeln. Im Ortsnamen enthalten ist mit mittelniederdeutsch "ik(e)" für "Eiche" zu verbinden. Also bedeutet der Ortsname Eitzum "die Siedlung an den Eichen".
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Alte Bezeichnungen: 1206 Alvelingerot, 1209 Elvelingerod, 1258 Elvelingerode; Elvelingeroth, 1311 Elvelingerode, 1319 Eluelingerode, 1330 Elvelingherode, 1341 Elbelingerode, 1343 Eluelingerode, 1427 Elbingerode, ab 1500 Elvelingerod
Es ist unbestritten, dass der Ortsname mit dem Bildungselement "‑inge-rode" gebildet ist. Der ursprüngliche Sinn des Siedlungsnamens kann ungefähr als "Rodung der Leute des N.N." beschrieben werden. Dabei geht die Namengebung ganz konkret von der mit der entsprechenden Örtlichkeit verbundenen Person aus. Dieser Typ ist gerade im Gebiet rund um den Harz sehr beliebt gewesen. Elbingerode im Kreis Wernigerode wird wahrscheinlich wie Elbingerode im Kreis Osterode/Harz als "Rodungsstelle der Sippe des Athalwin" zu verstehen sein.
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Alte Bezeichnungen: 1231 Elthinge, 1245 eldinge, 1300 Eldinge, 1317 Eldingh
"Eld-eris" bedeutet im Lettischen "Kot und Jauche gefüllte Grube".
Udolphs Fazit
Man sollte diesen Gedanken zukünftig weiter verfolgen. Eldingen ist ein schwieriger Ortsname
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Alte Bezeichnungen: 1130 Eilestorp, 16. Jahrhundert Eiendorpp.
Die Namensherkunft lässt sich nicht mehr ermitteln.
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Alte Bezeichnungen: 1220 Elsflete, 1285 Elsvlete, 1383 Elsfleth
Der Ortsname und dessen Überlieferung seit 1220 ist wohl eine Zusammensetzung aus "else", also "Erle" und "vlêt", also "fließendes Wasser, Gewässer, Wasserlauf, Lauf, Flusslauf; natürlicher Wasserlauf, Bach, Fluss, Flussarm, Mühlbach; Graben, Kanal mit fließendem Wasser, Entwässerungsgraben, Moorgraben, Bruchgraben, größerer Abzugsgraben, schiffbarer Kanal".
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Alte Bezeichnungen: 826-876 Aluchi, 1068 Alicga, um 1135 Aulica, 1151 Alitse, 1160 Eleze, 1204 Elze.
Für den Ortsnamen stehen zwei Überlieferungsstränge nebeneinander: "Aulica / Aulika" und "Alitse, Eleze, Eletse, Elze". Bei "Aulica, Aulika" liegt offensichtlich eine Latinisierung von "aula" für "Halle, Fürstenhalle" vor. Beim zweiten Überlieferungsstrang ist wahrscheinlich das germanische Wort "ul in" für "faul, feucht, modrig" die Grundlage.
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Alte Bezeichnungen: 1330-1352 emmessen, 1357 Emmessen, 1360 empsen,1375 Empsen, 1375 Emsen, 1384 Empsen 1388 Empsen, 1406 Empsen, 1409 to Emptzen
Der Ortsname könnte sich mit der Endung "-husen" von einem Personennamen "Immo" oder "Emmo" ableiten. Die Überlieferung und die heutige Form von Emsen sprechen mehr für die Herkunft vom Personennamen Emmo. Wahrscheinlich ist der Ursprung "Erm-" aus dem Germanischen für "groß".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 11. Jahrhundert Amuthon, 1255 Emetha, 1312 Emutha, 1439 Emeden, 1794 Emde
Die -n-haltigen Ortsnamen-Formen "Amuthon, Emeden usw". sind Dativ-Plural-Formen, die eine Stellenbezeichnung ausdrücken. Im ersten Teil des Namens steht entweder der Flussname "Ehe, älter Ee", oder aber das Wort "a, e", also "Wasser, Fluss". Der zweite Teil "mūth-" enthält "mūtha" und bedeutet "Mündung"
Udolphs Fazit:
Emden bedeutet demach "an der Flussmündung" oder "an der Mündung der Ehe".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1006 Emmanthorp, 1133 bis 1137 Emmenthorp, 1142, Fälschung 1240 bis Ende des 13. Jahrhunderts Emmendorp
Der Ortsname Emmendorf ist zurückzuführen auf den Vornamen Em(m)o, der die Kurzformen von Erm(en) ist. Germanisch "ermana" steht für "Erde, Welt, weltweit, allumfassend". Ähnliches gilt für Namen wie Ermbert.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Ursprünglich standen wohl die Formen "Em-ing-hem" und "Em-ing-kamp" nebeneinander. Sie können ähnlich erklärt werden: "-ing-hem" beziehungsweise "-ing-kamp" bedeutet so viel wie "Heim beziehungsweise Kamp (Feld) der Sippe des ...". Im ersten Teil steckt ein alter Vorname "Emmo", der wahrscheinlich zu germanisch "ermana", also "Erde, Welt; weltweit, allumfassend" gehört.
Udolphs Fazit:
Emlichheim bedeutet somit "Heim der Sippe des Emmo".
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 947 Emphstete, um 1000 Emsteki, 1159 Emsticke, 1350-1366 Emesticke, Emstek
Der Ortsname gehört wohl zu "am(ar)a" und bedeutet "Wasserlauf, Fluss".
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Alte Bezeichnungen: 1260 Emetinghusen1338 Emptinghusen, 1548 Emptingkhußenn
Der Name bedeutet "Haus an der Emte".
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Alte Bezeichnungen: 1267 Engne, 1379 Engen
Der Ort liegt zwischen Engdener Wüste - ein auch heute noch nur sehr dünn besiedeltes Gebiet - und der Vechte; "eingezwängt, in einer Enge liegend".
Udolphs Fazit:
Engne, Engene ist ein alter alter germanischer Ortsname.
Udolphs Fakten und Recherchen:
Alte Bezeichnungen: 1124 Engilin, 1211 Engelen, 1504 Engel
Es gibt zwei Möglichkeiten: "Angi" bedeutet "eng" und "engi" "die Enge, Talschlucht". Andererseits - und das ist wahrscheinlicher - könnte der Ortsname von "eng", also "Wiese, Grasland" abgeleitet sein
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Alte Bezeichnungen: 1179 Eiquarde, 1196 Ekwarde, 1458 Equerde, 1403 Equorde, 1325 Ekquorde, 1356 Ekworde, 1500 Eqworde, 1445 Eckworde, 1571 Eickword, 1852 Equor
Die Entwicklung des Namens lässt erkennen, dass aus Ekward zunächst Ekword und dann Equord geworden ist. Es kann keinen Zweifel daran geben, dass Equord aus den Bestandteilen "ek" für "Eiche" und "worth" zusammengesetzt ist. Der Bestandteil "worth" gehört zu mittelniederdeutsch "wurt, wort", altsächsisch "wurdh" für "Boden", altenglisch "wordh" für "Straße vor einem Haus".
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Alte Bezeichnungen: 1175 Erikeroth, 1179 Erikeroth, 1268 Erekerode, 1343 Erkerode, 1378 Erkerode, 1440 Erkerod
Der Ortsname ist eine Bildung mit dem Grundwort "‑rode". Das Bestimmungswort ist der Personenname Erik(i). Dessen Grundlage ist umstritten; vermutlich ist von einer Personennamens‑Bildung mit "aro" für "Adler" auszugehen. Zugrunde liegen kann auch ein abgeleiteter Kurzname oder ein Vollname mit dem Zweitbestandteil "‑rik". Dieser ist dem Personennamen‑Stamm "ricja" für "reich, mächtig" zuzuordnen. Eine Entscheidung welche der beiden die korrekte Deutung des Ortsnamen-Ursprungs ist, ist nicht möglich. Beide Personennamen-Elemente sind im Altsächsischen häufig verwendet worden.
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Alte Bezeichnungen: 1015 Assiereshusun, 1054 Ascgereshuson, 1062 Aschereshusen, 1133-1137 Eschereshusen, 1141 Eschereshusen, 1146 Eschershusen
Das Grundwort lautet "-husen". Das Bestimmungswort enthält "Askigēr", der nur vereinzelt belegt ist. Das Erstelement "aski" bedeutet "Esche", das Zweitelement "gairu", also "Speer"
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Alte Bezeichnungen: 1310 Eselingis, 1420 Ezelynck, 1425 Ezense, 1454 Esen
"-ingi" ist ein altfriesischer Kollektivsuffix, "Esele" ist ein alter Personenname
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Alte Bezeichnungen: 1233 Hesterwed
Wahrscheinlich ist von einer Namensherkunft von "Heister-wede" für "Schößlingswald, Knüppelholzwald" auszugehen. Das ist ein Wald, in dem jünge Schößlinge bevorzugt wachsen. Dieses spezielle Holz wurde dann von der Bevölkerung genutzt.
Wahrscheinlich ist auch A s c h e n d o r f selbst hierhin zu rechen, da zwar nicht die älteste, wohl aber altertümlichste Namensform Asikinthorpe lautet (891). In dem BW kann ein regelrechter Genitiv des Namens Asiko oder Asik liegen.
Der Familienname ESK entstand aus einem friesisch-niederdeutschen Rufnamen, der in der Form Eske im 16. und 20. Jahrhundert und in der Variante Esko im 19. Jahrhundert nachweislich an ostfriesische Kinder vergeben wurde. Der Name entwickelte sich durch Nebensilbenabschwächung (s. o.) aus dem im Mittelalter in Norddeutschland gebräuchlichen Vornamen Esiko (in der Frühzeit meist Esico geschrieben), der in verschiedenen Formen überliefert ist
Das Erstglied beruht auf dem altfriesischen Wort ēs "Ase (germanische Gottheit)".
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Alte Bezeichnungen: 1613 Eversmer, 1842 Eversmeer
Der Ortsname ist aud dem Rufnamen "Evert" und "Meer" zusammengesetzt. Auch das Ewige Meer hieß früher Eversmeer.
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Alte Bezeichnungen: 992 Hebesheim, 1194 Euisheim, 1219 Evessen, 1314 Evessum, 1344 Euessen, 1378 Evetzem, 1383 Evese
Udolphs Fazit:
Der Ortsname Evessen beinhaltet die (veränderte, das heißt heute verknappte) Endung "-heim". Der Kurzname "Evi-" gehört zum Stamm "Ebur" für "Eber" beziehungsweise ist eine daraus entstandene Verkürzung "Eb-" beziehungsweise "Ev-".
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Alte Bezeichnungen: 1224 Eckersten, 1444 Eckersten, 1565 Extern, 17. Jahrhundert Exte
Exten liegt an der Exter, hat also daher seinen Namen. Die älteste zu erschließende Flussnamenform liegt in "Akrista" vor.
Udolphs Fazit:
Auszugehen ist von einem altertümlichen, alteuropäischen Gewässernamen "Ag-istra", der schon bestand, bevor es Deutsch, Germanisch oder Keltisch gegeben hat. Daher wohl indogermanischer oder indoeuropäischer Name, die älteste Schicht von Namen in Europa.
Eystrup
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Alte Bezeichnungen: ca. 1025 Estorp
Nach den alten Schreibungen ist der Ortsname identisch mit Estorf: 1217 Estorpe. Die Grundform lautet "Ages-thorp" und bedeutet "Dorf eines 'Agi'", zu "Egge, Ecke" für "Kante, Schärfe des Schwertes".