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NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Namen - die Übersicht für den Buchstaben T

Tappehorn

Häufigkeit/Herkunft: 154 Mal gibt es den Namen in der Vatiation "Taphorn" in Deutschland, mit Zentrum in Cloppenburg/ Oldenburg. "Tappehorn" muss also eine erweiterte Form des ursprünglichen Namens "Taphorn" sein

Beudeutung: "Horn" ist die Form eines Landstriches, meist ein in sumpfiges Gebiet ragendes Stück trockenes Land. "Tape" ist niederdeutsch "Zapfen", also hatte das Horn, also das Landstück, die Form eines Zapfens. Der Vorfahre hat also auf einem Landvorsprung im sumpfigen Gebiet mit der Form eines Zapfens gewohnt und daher seinen Namen bekommen.

Taterra

Telefonteilnehmer: 21; in der Datei familysearch.org gibt es keinen einzigen Eintrag.

Streuung: Der Name ist bunt gestreut wie ein Flickenteppich.

Varianten: Tatera; hier gibt es einen Hinweis auf eine Abstammung aus Westpreußen.

Bedeutung: Der Stamm des Namens ist Tatter. Dies ist ein Übername zu dem mittelhochdeutschen Wort "tater, tarter" in Bedeutung von "Tartar", im übertragenen Sinne die Bezeichnung für "Halbwilder".

Taubenrauch

Telefonteilnehmer: 26

Streuung: bunt

Varianten: Taubenau, Taubenfeld, Taubenroth. Die Variante Taubenroth gibt es fünf Mal.

Bedeutung: Der Stamm "taub" in Orts- und Flußnamen bedeutet "unfruchtbar". Prof. Udolph favorisiert allerdings die Erklärung, dass es sich bei diesem Namen um eine dialektale Form für eine Pflanze hendelt: den Schachtelhalm.

Taubensee

Telefonteilnehmer: 77

Streuung: Der Name ist bunt in Norddeutschland verstreut.

Varianten: Die niederdeutsche Variante von Taube ist Duwe. Daher schaut Prof. Udolph auch nach der Variante Duwensee. Dieser Name tauch bunt in Norddeutschland verstreut 119 Mal auf.

Herkunft: Bei familysearch.org ist eine Anna Taubensee von 1642 in Tiegenort, Westpreussen, verzeichnet. Dies ist der älteste Beleg für den Namen. Daneben gibt es aber auch noch Duwensee zur gleichen Zeit, um 1635, ebenfalls in Westpreußen, in dem Dorf Tiegenort. Das heißt, dass beide Varianten des Namens, Duwensee und Taubensee, zeitgleich am selben Ort vorhanden waren. Duwensee ist der ältere Name von beiden, denn das Niederdeutsche ist älter als das Hochdeutsche. In Westpreußen, einem sprachlichen Mischgebiet, wurde der Name zu Taubensee verändert.

Bedeutung: Ursprünglich handelt es sich um einen Ortsnamen. Westlich von Ratzeburg in Schleswig-Holstein gibt es den Ort Duvensee.

Tawidde

Telefonteilnehmer: 7

Varianten: Es gibt häufiger den Nemen Tavidd.

Bedeutung: Der Name ist offenbar eine Variante von Towet, abgeleitet vom niederdeutschen Wort "to wedde". "Wedde" ist eine Art Strafe, die jemand zahlen muss, wenn er jemandem Unrecht zugefügt hat. Der "to wedde" war entweder jemand, der diese Strafe zahlen musste oder aber derjenige, der diese Strafe auferlegt hat.

Tegge

Bedeutung: Bei Zoder heißt es, Tegge könne ein Örtlichkeitsname zu dem mittelniederdeutschen Wort "techge, teche, tecghe, teghe" in Bedeutung von "Zeche, Reihenfolge, Ordnung" sein. Zeche bedeutet, dass ein Stück Land einer Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird, um sich darum zu kümmern und es unter anderem zu bebauen.

Teldau

Häufigkeit: Den Namen gibt es fünf Mal in Deutschland.

Herkunft: In der Elbregion gibt es einen Landstrich mit dem Namen Teldau, daher liegt ein Herkunftsname nahe. Außerdem gibt es einen Ort "Teldau" in Mecklenburg-Vorpommern, 1209 hieß der Name Teltowe.

Bedeutung: Es gibt zwei Deutungsmöglichkeiten: Teltow könnte das slawische Wort für Kalb sein, also es handelt sich um einen Ort, an dem sich viele Kälber aufgehalten haben. Außerdem gibt es einen germanisches Wort "Teliti", ein Wort für Brücke oder Pfad. Beide Erklärungen sind Professor Udolph zu unsicher. Er glaubt, dass der Familienname Teldau von dem Ortsnamen Teldau aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, was der Name allerdings tatsächlich bedeutet, ist noch nicht geklärt.

Tempelmann

Häufigkeit: Der Name ist im Landkreis Oldenburg 162 Mal vorhanden.

Bedeutung: Der Ursprung des Namens ist Tempel. Wenn dieser Teil in einem Namen steckt, dann ist jemand gemeint, der in der Nähe einer Kirche oder auf einer Anhöhe wohnte. Tempel bedeutet aber auch "ein erhöhter Platz" in niederdeutschen Dialekten.

Tentrup

Häufigkeit: Den Namen gibt es 20 Mal in Deutschland.

Herkunft: Das Zentrum des Namens liegt in Westfalen.

Bedeutung: Die Familie Tentrup trägt einen Ortsnamen als Familiennamen, den Ort gibt es heute nicht mehr. Trup bedeutet im Westfälischen "Dorf". Prof Udolph hat keine gesicherten, historischen Quellen für die Bedeutung des Ortsnamens Tentrup, kann hier also mit keiner Erklärung des Urprungs-Ortes dienen, sondern lediglich sagen, dass Familie Tentrup ihren Namen von einem Ortsnamen bekommen hat.

Terei

Telefonteilnehmer: 15

Streuung: Der Name taucht bunt gestreut wie ein Flickenteppich auf.

Varianten: Es gibt 54 Mal den Namen Terrey.

Bedeutung: Auf familysearch.org gibt es keinen Hinweis auf den Namen Terei, allerdings auf die Variante Terrei.

Die Bedeutung des Namens kann Prof. Udoplh nicht eindeutig klären. Sicher ist allerdings, dass der Name zu dem lateinischen Namen Terentius gehört, einem römischen Dichter und einer bekannten römischen Familie. Der Name ist über das Christentum nach Polen gekommen und wurde dort verändert. Die Bedeutung des sehr alten Namens Terentius ist ungeklärt.

Ternette

Telefonteilnehmer: 16

Streuung: Der Name taucht verstreut in Norddeutschland auf. Es gibt den Namen 28 Mal südlich von Hildesheim.

Varianten: Die Variante Dernedde gibt es 120 Mal in Hannover, Braunschweig und Göttingen. Den Namen Dornieden gibt es 420 Mal mit ähnlicher Streuung.

Bedeutung: Zoder sagt, es könne sich um einen Ortsnamen zu Darnedde handeln. Die Streuung würde dazu passen. Darnedde stammt von einem Örtlichkeitsnamen ab und bedeutet "da unten". Mittelniederdeutsch gibt es das Wort nedden in Bedeutung von "unterhalb, niederwärts".

Theuerkauf

Telefonteilnehmer: rund 600

Streuung: Das Zentrum des Namens ist Sachsen-Anhalt.

Varianten: Es gibt 20 Mal den Namen Teuerkauf.

Bedeutung: R. Zoder sagt in "Familiennamen in Ostfalen", Band 1-2, Hildesheim 1968, es handele sich bei dem Namen um die hochdeutsche Variante von Dürkop(p) als Übername zum mittelniederdeutschen dûrkôp in Bedeutung von "teurer Kauf", gemeinhin "teuer". Der Name ist die Bezeichnung desjenigen Kaufmanns, bei dem man teuer kauft.

Thiedigk

Häufigkeit: Es gibt diesen Namen zwölf Mal in Deutschland, einige sind in Nordwestdeutschland beheimatet. Die Schreibvariante mit "-g" am Ende gibt es in Deutschland 155 Mal mit Schwerpunkt im niederdeutschen Sprachgebiet, im Norden.

Bedeutung: Im Niederdeutschen wird das "th" zu "d", die ältere Form kann also ein Name mit "d" gewesen sein, wie zum Beispiel Dieth. Dieth ist das altgermanische Wort für Theut oder Teut und bedeutet Volk. Das Teut entwickelt sich im Altsächsischen zu Thiet oder Thied, die Endung "-ig", "-ik" oder "-igk" ist dann als Verkleinerungselement an den Namen angesetzt worden.

Es handelt sich also um eine Kurzform eines Vornamens wie Dietmar oder Diethardt zusätzlich des Verkleinerungselementes, das wahlweise "-ig", "-ick", "-ik" oder "-igk" geworden ist.

Thy

Häufigkeit: Der Name ist 36 Mal in Deutschland registriert.

Herkunft: Der Name ist mit einer Konzentration in Lingen/ Ems gestreut, hauptsächlich in Ostfalen.

Bedeutung: Das Wort Thie bedeutet "zeihen" oder "bezichtigen". Zeihen bedeutet anklagen, im Germanischen ist das Wort zeihen für anklagen zu thie geworden. Der Thie ist ein Gerichtsplatz. Die Vorfahren von Familie Thy wohnten an so einem Gerichtsplatz.

Tibbe

Telefonteilnehmer: 72

Streuung: Emsland

Bedeutung: Der Familienname Dipp(e) ist aus der Kurzform zu den Personennamen Dietbald, Dietbern, Dietbest, Ditt(e)brand oder Tittebrand gebildet worden. Als Kurzformen sind Tieb(b)o, Tabo, Teupo, Thiabo und Tiapco mit den Ableitungen Tipp- und Tibbe belegt. Das althochdeutsch Wort "thiot" oder "diot" bedeutet "Volk, Menschen", "beraht" steht für "hell, strahlend, glänzend, herrlich, berühmt, bekannt, angesehen". Möglich ist auch die ursprüngliche Zusammensetzung aus "thiot" oder "diot" mit "bald" in Bedeutung von "kühn, mutig, stark".

Tiffert

Telefonteilnehmer: 132

Herkunft: Laut Mormonendatei stammt der Name historisch aus Falkenberg, einem Ort in Schlesien.

Varianten: Deffert

Bedeutung: Der Familienname Deffert und die hierzu gehörenden Varianten sind entweder auf den alten deutschen Rufnamen Dietfried oder aber den Namen Dietward zurückzuführen. Dieser alte germanische Name setzt sich zusammen aus "diet", abgeleitet von "thiud" in Bedeutung von "Volk", und "fried" in Bedeutung von "Friede".

Tintelnot

Telefonteilnehmer: 64

Herkunft: Lipperland ist das Zentrum des Namens.

Varianten: Es gibt elf Mal die Variante Tintelot, fünf Mal Tinteloth und 45 Mal Tintelott.

Streuung: Tintelnot taucht hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen auf, Tintelot(t) im westlichen Nordrhein-Westfalen und in Ostwestfalen.

Bedeutung: Bei Tintelnot ist im Vergleich zu Tintelot(t) die Endung -not vermutlich hineingedeutet worden. Auszugehen ist demnach von Tintelot. Die Streuung weist auf eine niederdeutsche Herkunft hin, allerdings in relativer Nähe zum Hochdeutschen. Daher ist die Verhochdeutschung zu Tinte wahrscheinlich. Der Name besteht aus dem mittelniederdeutschen "tende", "tegede" oder "tegedere", also "der Zehnte, zehnter Teil", und der Endung "-lot", die für "Abgabe" oder "Zehntlöse" steht.

Tjarks

Häufigkeit: Tjarks gibt es 253 Mal in Deutschland. Hauptsächlilch taucht der Name in Ostfriesland auf; dort gab es die eigenständige germanische Sprache Friesisch.

Bedeutung: Im Friesischen ist das "tj" typisch. Tjark ist ein Vorname, und zwar die friesische Variante von Dietrich. Dietrich ist die hochdeutsche Form von Theoderich. Der Ursprung von Theoderich ist Theudoriek, und diesen Namen kann man wiederum trennen in: "Diut" für "das Volk" und "riek" für "reich". Das "-s" ist eine patronymische Ableitung und bedeutet "ein Nachfahre oder Nachkomme des".

Töbermann

Telefonteilnehmer: 61

Streuung: Der Name kommt vor allem in Oldenburg und im Saterland vor.

Bedeutung: Der Ursprung des Familiennamens ist ein germanischer Vollname mit dem Stamm "diet" in Bedeutung von "Volk". Dazu kommen diverse Ableitungen, deren Ursprung nicht mehr nachvollziehbar sind. Es können zum Beispiel "Theudo", "Dietbert", "Diet" oder "Theudohard" gewesen sein.

Toetzke

Telefonteilnehmer: 31

Streuung: Der Name taucht bunt gestreut in Norddeutschland auf. Prof. Udoplh vermutet eine Zuwanderung aus dem Osten.

Bedeutung: In der polnischen Namenforschung findet Prof. Udolph den Namen als Tocki, der von dem Ortsnamen Toki stammt. Der Name kommt auch als Tłoczek vor oder Tłoczyć, das bedeutet "pressen, drücken, keltern".

Tödter

Telefonteilnehmer: 627

Herkunft: Die Herkunft des Namens ist eindeutig im Niederdeutschen zu suchen.

Bedeutung: Zoder hat mehrere Erklärungsmöglichkeiten. Tödter könnte entweder ein Personenname oder ein Ortsname jeweils mit der Endung "-er" sein. Prof. Udolph geht davon aus, dass es sich um einen Personennamen mit dem Stamm "Thod" handelt. "Thod" kommt von "Diut" und bedeutet "Volk".

Tönjes

Häufigkeit: Es gibt 640 Telefonteilnehmer mit diesem Namen.

Streuung: Das Zentrum des Namens ist die Unterweser.

Bedeutung: Tönjes ist eine Kurzform von Anton oder Antonius. Das ist ein römischer Gentilname, also der Name eines Geschlechtes. Die Bedeutung des Namens Anton ist unbekannt.

Tonks

Telefonteilnehmer: 2

Bedeutung: Die Datei familysearch.org zeigt, dass der Name englischen Ursprungs und eine mittelenglische Ableitung des Vornamens Thomas ist.

Töpper

Bedeutung: Töpper ist niederdeutsch und bedeutet Töpfer. Der Name stammt also aus einer Berufsbezeichnung.

Topsch

Telefonteilnehmer: 23

Streuung: Der Name taucht vermehrt um Böhmen herum auf.

Varianten: Prof. Udolph findet den Namen im Internet nur zwei Mal und schaut deshalb auch bei der Variante Dopsch. Dazu findet er einen Dopsch von 1866 in Lobositz, Litomerice, in der Tschechoslowakei.

Bedeutung: Es handelt sich um die slavische Variante des Vornamen Tobias, der zu Dobsch und dann zu Topsch wird. Tobias heißt "die Güte Gottes" oder "Güte Jahwes".

Torkler

Herkunft: Der Name hat kein echtes Zentrum. Die Vorfahren sollen aber aus Rheinhessen stammen.

Bedeutung: Ein Blick in die Mormonendatei zeigt: Der Name ist auch in St. Gallen, Schweiz, häufig. Max Gottschald sagt, der Begriff "torkeln" gehe zurück auf das lateinische Wort torculum. Das bedeutet "der Kelter". Der Begriff stammt also aus dem Weinbau.

Wenn die Familie aus Rheinhessen kommt, dann hat der Begriff etwas mit dem Weinbau und dem Keltern zu tun, das heißt der Vorfahre war Weinbauer.

Torno

Häufigkeit: Die Namen Torno gibt es in Deutschland 162 Mal, 51 Einträge des Namens Tornow gibt es im Landkreis Oberhavel .

Herkunft: Die Vorfahren stammen aus Posen/ Gnesen. Dieses Gebiet war seit dem 7. Jahrhundert slawisch besiedelt, bis die Eindeutschung erfolgte. Die Einwohner haben also Jahrhunderte lang eine slawische Siedlung gehabt. Dort gab es dann auch den Namen Torno(w) als Ortsnamen.

Bedeutung: Es gibt sowohl Torno als auch Tornow, beide Namen können aber auch zusammengefasst werden. Elf Mal gibt es die Orte Torno in Berlin und Brandenburg; in diesem Ortsnamen steckt das slawische Wort für Dornen beziehungsweise Gebüsch.

Der Vorfahre hat also am Dornenstrauch oder Dornengebüsch gelebt und ihn dann verlassen. Er war dann "der aus Torno"; das "der" fällt weg, so wird der Ortsname zum Familiennamen.

Tostmann

Telefonteilnehmer: 129

Herkunft: Zoder sagt, Tostmann könne ein Ortsname mit der Endung "-man" sein. Ortsnamen dieser Art gibt es in Schlesien, bei Hannover, in Quedlinburg und bei Braunschweig.

Bedeutung: Prof. Udolph geht aufgrund der Streuung davon aus, dass es sich um ein Dialektwort handeln könnte, und findet im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm folgenden Hinweis: "Tost, auch tosten, büschel, strausz von blumen, gras, blattpflanzen". Im Dialekt steht "tost" für "die Zotte" beziehungsweise "von einem struppigen Barte". "Tost" bedeutet also "hängender Zopf, Busch, ungekämmtes Haar". Der Vorfahre zeichnete sich also durch "struppige Haare" aus.

Trampler

Telefonteilnehmer: 149

Varianten: Es gibt ähnliche Namen wie Trippler in Bedeutung von "Leisetreter" sowie die Namen Schlobrig und Schlarb, die ebenfalls auf die Gehweise des Vorfahren hinweisen, der vermutlich schlurfte oder mit lahmen Schritten ging. Im Gegensatz dazu bewegte sich der "Hoppler" hüpfend, der "Denzler" tänzelte hin und her und "Schreiter" und "Hodapp" ("hoch tappen") konnten mit stolzem, gehobenen Gang sicher in jedem Schuh laufen.

Bedeutung: Zoder sagt, Trampler sei ein Übername zu dem mittelhochdeutschen Wort "trampeln" im Sinne von "sich derb auftretend bewegen".

Tränapp

Häufigkeit: Es gibt 27 Telefonteilnehmer, die als Tränapp oder Traenapp eingetragen sind.

Streuung: Eindeutiges Zentrum ist Ostfriesland.

Variante: Ein Mal taucht die Variante Trenapp auf.

Bedeutung: Herr Tränapp selbst vermutet, dass seine Familie von den Hugenotten abstammt. Daher hat Prof. Udolph in der französischen Namendatei "notrefamille.com" nachgeschaut, findet dort jedoch keinen Nachweis.
Laut Hans Bahlow in seinem "Niederdeutschen Namenbuch" ist der Name ein Satzname und bedeutet: "Tritt in den Napf!"

Trumtrar

Telefonteilnehmer: 4

Varianten: In Deutschland gibt es auch die Familiennamen Trompter, Trümpter und Trometer, in Polen zum Beispiel die Varianten Trompeteler, Trompeter, Trompeteur und Trompka.

Herkunft: Es handelt sich bei dem Namen um ein Wort, das zunächst polonisiert und dann wieder eingedeutscht wurde. Zugrunde liegt das deutsche Wort Trompeter.

Bedeutung: Der Name Trumtrar und seine Varianten bedeuten jeweils Trompeter oder Trompetenspieler und sind Mischformen eines Wortes, das aus Deutschland nach Polen beziehungsweise Schlesien gekommen ist und dann wieder "verdeutscht" wurde.

Tunich

Telefonteilnehmer: 61

Bedeutung: Es handelt sich um einen Satznamen im Sinne von "tu nich(ts)" oder niederdeutsch "do nicht", speziell um einen Spottnamen für einen faulen Menschen.

Turobin

Telefonteilnehmer: Mit den Varianten gibt es insgesamt 22 Teilnehmer.

Varianten: Turobin, Turobińska,Turobiński

Bedeutung: Turobin ist ein Ortsname im südlichen Lublin. Der Ortsname mit dem Stamm "tur" bedeutet "Auerochse".

Tuschick

Häufigkeit: Der Name ist in Polen 26 Mal bezeugt, unter anderem in Thorn und Danzig, also in der Kaschubei.

Herkunft: Die Vorfahren der Familie Tuschick stammen aus dem Raum Konitz, ehemals Westpreußen. Dieser Raum gehört zur Kaschubei.

Bedeutung: Dieser Name gehört zu einem polnischen Wort, das bedeutet: hoffen oder Hoffnung haben.

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