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Streuung: Hamburg, Ostwestfalen
Bedeutung: Zoder sagt, Topp könne ein Übername zum mittelniederdeutschen top in Bedeutung von "Zopf, Schopf, Wipfel, Spitze" oder auch "Kopf" sein. Möglich ist ebenso ein Ortsname nach der Spitzenlage beziehungsweise ein Berufsname nach dem Gegenstand der Arbeit zum mittelniederdeutschen top oder mittelhochdeutschen topf. Für wahrscheinlich hält Prof. Udolph einen Örtlichkeitsnamen, der so viel heißt wie "über der Spitze wohnend" oder "jenseits der Spitze wohnend".
Herkunft: Der Name stammt aus Ghana.
Bedeutung: Adonkor ist eine Nebenform des Akkan-Namen Donkor und heißt in diesem Dialekt "der Bescheidene".
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Streuung: Das Zentrum des Namens liegt bei Köln und Aachen.
Bedeutung: M. Gottschald glaubt, es handele sich um den Ortsnamen Oebel bei Kempen. Nachgewiesen ist der Ort in der Nähe von Brüggen und Schwalmtal. Prof. Udolph hält die Lage der Orte für eine Herleitung des Familiennamens aber nicht für passend. Er geht eher davon aus, dass es sich um eine Ableitung eines Personennamens mit der Vorsilbe "Od-" in Bedeutung von "Besitz" handelt.
Herkunft: DieVerbreitungskarte zeigt, dass Dresden, Zwickau und Chemnitz , also das Vogtland und das Erzgebirge, die Zentren des Namens sind.
Bedeutung: Es gibt bereits Untersuchungen zu dem Namen, die ableiten, dass Pflanzen und Früchte mit einem Schlägel zerquetscht worden sind, um Öl zu gewinnen. Das heißt, der Vorfahre hat Pflanzen oder Früchte zur Ölgewinnung zerkleinert.
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Varianten: Es gibt 13 Mal den Namen Oetgen und 74 Mal die Variante Oetjens.
Bedeutung: "Od" bedeutet "Besitz, Eigentum" und wird mit "-jen" beziehungsweise "-chen" verkleinert. Das "-s" am Ende steht für den "Nachfahren des", ist also eine patronymische Bildung.
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Streuung: Ostfalen ist der Schwerpunkt des Namens mit einer Häufung in Hannover, Braunschweig und Magdeburg.
Bedeutung: Zoder hat Vorschläge, denen Prof. Udolph allerdings nicht folgen möchte. Unter anderem leitet Zoder den Namen ab vom mittelniederdeutschen Wort "och" in Bedeutung von "Insel"beziehungsweise vom mittelhochdeutschen Wort "ock" für "Kröte".
Bei Gottschaldt steht die Lösung: Okko, Ucko und Okken sind als Personennamen der Stamm des Namens, allesamt eine Ableitung vom Grundwort "od" in Bedeutung von "Besitz und Eigentum". Aus "od" wird "odeko", also "der kleine, niedliche Otto".
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Bedeutung: Der Name ist vermutlich ein Übername zu dem mittelniederdeutschen Grundwort wortel(e) oder wurtel(e) in Bedeutung von "Wurzel". In dem Buch "Auf der Spur der Namen - Familiennamen in Ostfriesland" von Manno P. Tammena heißt es: "Bekannt sind Familiennamen wie zum Beispiel Dorsch (Übername des Fischers oder Fischhändlers); Döscher (hat das Korn gedroschen); Flessner (der Klempner); Kuper (der Küfer); Miner (der Auktionator); Oldewurtel (Übername des Gemüsebauern); Scheepker (der Schäfer); Schoolmann (der Lehrer); Sichter (der mit der Sichte, einer sichelförmigen Sense arbeitete) und Tapper (der Schankwirt)." Hier handelt es sich um "alte Wurzel" in Bedeutung von "Gemüse". Der Vorfahr war also ein alter, erfahrener Gemüsebauer.
Da es sich um einen kombinierten Ortsnamen handelt, hier zwei Erklärungen:
Osterholz
Herkunft und Bedeutung: Der Ortsname, dessen alte Formen wie in Osterholte niederdeutsche Elemente enthalten, besteht aus einer Verbindung aus niederdeutsch oster- "nach Osten hin liegend, im Osten liegend" und holt "Wald". Es ist also ein "nach Osten hin liegender Wald" gemeint.
Scharmbeck
Herkunft und Bedeutung: Die alten Belege des Ortsnamens lauten Scirnbeki (erwähnt bei Adam von Bremen), 1182 Schermbecke, ferner Schyrenbicke, Scherembeke, Scherembecke. Es ist ein alter Bachname, der offenbar weitere Verwandte hat, unter anderem in Schermbeck bei Dorsten, Schermbeck bei Bückeburg, Scharmbeck bei Winsen/Luhe und anderen. Die Namen enthalten niederdeutsch bek(e) "Bach" und im ersten Teil offenbar deutsch "schier", heute noch zu verstehen als "klar, rein" (reines Fleisch ohne Fett oder Sehnen). Im Mittelniederdeutschen bedeutet schîr "rein, schier, hell, durchsichtig, sauber, klar", und für Scharmbeck (Scherenbeke) ist von einer Grundbedeutung to, an der schîren bēke "am klaren Bach" auszugehen.
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Streuung: Absolute Zentren des Namens sind Hannover und Ostfalen.
Bedeutung: Es handelt sich um einen germanischen Vornamen aus den Bestandteilen Aud-mar beziehungsweise Od-mar und steht für "Besitz" und "berühmt".
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Streuung: Der Name taucht gehäuft im Vogelsbergkreis auf, einem Landkreis bei Gießen in Hessen.
Varianten: Prof. Udolph zieht zur Erklärung des Namens einen Vergleich mit Namen, die ebenfalls auf tierische Gliedmaßen verweisen, zum Beispiel Hasenbein, Hirschbein, Hühnerbein, Kuhbein, Rehbein, Vogelbein, Vosbein im Sinne von Fuchsbein, Ziegenbein, Kronsbehn für Kranichbein und historisch auch Spinneben.
Bedeutung: Der Otter hat sehr kurze Beine und ist Ursprung für den Namen des Vorfahren.
Herkunft: Es handelt sich hier um einen typisch westfälischen Namen. Das Zentrum liegt in Bielefeld. Es gibt aber vor allem eine Häufung bei Friedrichsdorf. Dort müsste das ursprüngliche Gentschenfeld gelegen haben.
Bedeutung: In Westfalen haben die Besitzer eines Hofes häufig den Familiennamen abgelegt und den Hofnamen angenommen, bis es eine Gesetzesänderung gab, die das verbot. Man durfte danach den Familiennamen nur noch mit dem Hofnamen ergänzen. Hier ist es Otto, der vor dem Gentschenfelde lebte. Das Gentschenfelde ist wahrscheinlich ein Gänsefeld, denn Gentsch ist das westfälische Wort für kleine Gänse: Gänsken oder Gänschken.