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Bedeutung: Der Name ist ein Familienname, der auf einen alten Vornamen zurück geht. Es handelt sich dabei um einen germanischen Vornamen, bei dem jeder Teil eigenständig für sich steht: Ecke ist Spitze, Kante, Schärfe des Schwertes; Hard steht für kernig und kräftig.
Telefonteilnehmer: 167
Herkunft: Die Streuung mit einer Konzentration bei Ramelsloh zeigt, dass es sich eindeutig um einen Hamburger Nahmen handelt.
Bedeutung: Es handelt sich wohl um einen Ortsnamen mit der Endung "-büttel". Die Lösung findet sich auch bei K. Casemir, "Die Ortsnamen auf -büttel". Dort ist der Ursprungsname der Ort Ohlenbüttel, der sich von Oddenebutli zu Odelenbutel, Odelenbutelen und Eddelenbuttel veränderte.
Der Ortsname wiederum stammt von dem Personennamen Otto beziehungsweise Oddo ab, dem der germanische Stamm "auda" oder "od" im Sinne von "Besitz, Gut" zugrunde liegt.
Telefonteilnehmer: 5
Bedeutung: Bei E. Förstemann, "Altdeutsches Namenbuch", Band 1, Personennamen, findet sich der Hinweis auf den Personennamen Adalwig. Es handelt sich also um einen alten Personennamen, zusammengesetzt aus Adal- wie "edel" und -wig wie "kämpfen".
Häufigkeit: 209 Telefonteilnehmer sind mit diesem Namen eingetragen, überwiegend am Kyffhäuser.
Bedeutung: Der Name unterteilt sich in "Eichen-" und "-topf". Der Topf stammt vom Wort Top in Bedeutung einer Spitze, zum Beispiel einer Baumspitze. In diesem Fall handelt es sich um die Spitze einer Eiche.
Der Name kann also ein Örtlichkeitsname sein. Prof. Udolph geht allerdings davon aus, dass Top als niederdeutsche Form der Ursprung des Namens ist.
Die hochdeutsche Form des Namens kann aber auch Zopf gewesen sein. Zopf wiederum ist in der Forschung auch bekannt als Flurname. Das bezieht sich dann auf ein Ackerstück, das am Ende spitz ausläuft. An diesem Punkt könnten Eichen gestanden haben und dem Bewohner dieses Landstückes den Namen gegeben haben.
Häufigkeit: Der Name ist nur vier Mal in Deutschland bezeugt, in Barsinghausen und am Deister.
Herkunft: Die Mormonen haben in ihrer Datei den Hinweis auf Rodenburg. Im Internet gibt es auch Hinweise auf eine Herkunft des Namens am Deister.
Bedeutung: Bei dieser schlechten Ausgangssituation geht Prof. Udolph davon aus, dass es eine andere Vatiante des Namens gegeben haben muss. Es kann eine Entrundung stattgefunden haben, das heißt ursprünglich lautete der Name "Eufling", das "eu" ist zum "ei" geworden Auch unter Eufling gibt es keine Hinweise zur Herkunft, aber unter dem Namen Eufing, der 220 Mal verzeichnet ist.
Bei Limburg /Lahn gibt es einen Ort namens Eufing, der für die Namengebung maßgeblich gewesen sein muss. Erst im Deister hat sich das Eufing in Eifing und dann in Eifling verändert. Damit ist der Namen ein Herkunftsname.
Telefonteilnehmer: 28
Streuung: Der Name ist mit einer Häufung bei Köln bunt gestreut.
Bedeutung: Prof. Udolph vermutet, dass es sich um einen "Echonamen" handelt. Wahrscheinlich hat der Namenträger bei Unterhaltungen öfter das Wort verwendet, so dass es zum auffälligen Merkmal geworden ist. Der Name kann aber auch ein Übername sein, also ein Name, der etwas über einen Menschen aussagt. In diesem Falle könnte der Namenträger immer nur alles einmal getan haben, also nur einmal und dann nie wieder.
Telefonteilnehmer: 930
Varianten: Den Namen Isermann gibt es im niederdeutschen Sprachraum.
Bedeutung: Der Familienname Eisermann geht auf eine Verbindung der Wörter "īser(n)" und "man" zurück. Ursprünglich wurde damit eine Person bezeichnet, die Eisen schmiedete oder mit Eisenwaren handelte.
Telefonteilnehmer: 14
Herkunft: Die Streuung des Namens verweist deutlich auf die Herkunft aus Westfalen. Auch familysearch.org deutet auf diese Herkunft des Namens.
Varianten: Es gibt auch andere Zusammensetzungen mit der Endung "-hues", zum Beispiel Beerhues, Elsterhues und Eusterhues.
Bedeutung: Prof. Udolph kommt zu dem Schluss, dass es sich um die entrundete Form für Oesterhus handelt. Das ist das "nach Osten hin liegende Haus" und damit ein Örtlichkeitsname.
Telefonteilnehmer: 222
Bedeutung: Zoder sagt, Emme könnte ein Ortsname sein, wie zum Beispiel Emme bei Rinteln, bei Hankensbüttel im Kreis Gifhorn oder bei Hollenstedt im Kreis Harburg. Es könnte sich aber auch um einen Übernamen zu dem mittelniederdeutschen Wort "emme" handeln. Dies bezeichnet ein auf der Achsenumhüllung eines Wagens zur Verstärkung angebrachtes und mit Schraubenbändern aufgeschraubte Stück Holz beziehungsweise ein Holzteil, das im Wagengestell auf dem Assfutter des Vorderwagens unter dem Wendeschemel liegt.
H. Bahlow geht davon aus, dass es sich um die Kurzform des Vollnamens Embert handelt. Embers ist die friesische Form des Namens Aginbert. "Agin" bedeutet "Schwert", "bert" steht für "berühmt". Eventuell bezeichnete der Name also ursprünglich jemanden, der durch sein Schwert berühmt geworden ist.
Häufigkeit: In Deutschland gibt es den Namen rund 17.000 Mal, hauptsächlich im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Hessen, teilweise auch in Brandenburg.
Bedeutung: Da das Christentum erst im 8. und 9. Jahrhundert nach Niedersachsen kam, die Germanen aber zu dieser Zeit schon Namen besaßen, kann der Ursprung des Namens nicht von dem Himmelswesen, dem Engel, stammen.
Es ist eine Kurzform von alten Vornamen, wie zum Beispiel Engelbert oder Engelbrecht. Die Ableitung der Engel-Namen ist schwierig, wahrscheinlich ist der Ursprung Angel. Angel bedeutet Winkel oder Biegung, im Lateinischen bedeutet angulus Ecke. Es wird vermutet, dass diese Engel-Namen also von den Angeln abstammen, also ein Stammesname ist und der wiederum sich auf die Lage des Landes bezieht - also in einer Biegung, einer Krümmung liegend.
Telefonteilnehmer: 5.500
Bedeutung: Engel ist eine Kurzform zu Engelbert, Engelbrecht, Engelbold, Engelfried, Engelger, Engelhard oder Engelmar. Dabei handelt es sich um einen Hausnamen, der einst üblich war wie heute Hausnummern. Prof. Udolph sieht jedoch ein Problem bei Namen mit Engel: Der Name ist bereits vorhanden, bevor das Christentum nach Deutschland kommt. Daher passt es kaum zu der heutigen Bedeutung von Engel, sondern eher zu Angel, Stachel, Spitze oder dem Namen der Angeln beziehungsweise Angelsachsen.
Telefonteilnehmer: 63
Streuung: Der Name hat zwei Zentren: westlich von Hildesheim und bei Ulm, Stuttgart.
Bedeutung: M. Gottschald schreibt in "Deutsche Namenkunde", Seite 174, es handele sich um einen Ortsnamen in Württemberg, dem westlichen Tübingen. Die Erklärung des Ortsnamens steht bei L. Reichardt im "Ortsnamenbuch des Kreises Tübingen", Stuttgart 1984. Dieses Buch hat Prof. Udolph leider nicht in seiner Bibliothek. Daher empfiehlt er, das Werk in einer Universitätsbibliothek selbst anzuschauen.
Streuung: Das Zentrum des Namens ist Wuppertal.
Bedeutung: Im Internet findet Prof. Udolph den Hinweis, dass sich viele Familiennamen aus dem heutigen Wuppertal auf das 15. bis 18. Jahrhundert zurückführen lassen und sich oft aus Vornamen und Familiennamen zusammensetzen. Damit sind diese Namen "künstlich gemachte", so wie Ernenputsch. "Ernen" kann vom weiblichen Vornamen Erna stammen, wahrscheinlicher aber von Arno oder Arnhard, denn männliche Vorfahren spielten bei der Vergabe von Namen eine größere Rolle als weibliche. "Ar" bedeutet "Adler", "Putsch"gehört zu der Bezeichnung eines Brunnens. Hier handelt es sich um die Entlehnung des lateinischen Wortes "puteus" für "Brunnen". Dieses Wort spiegelt sich in zahlreichen Flurnamen des Rhein- und Mosellandes wider.
Telefonteilnehmer: 138
Streuung: Der Name taucht hauptsächlich auf einem Landstreifen zwischen Leverkusen und Osnabrück auf.
Herkunft: Zoder nennt Erpenbeck als Ortsnamen. In H. Jellinghaus' "Die westfälischen Ortsnamen nach ihren Grundwörtern", 3. Auflage, Osnabrück 1923, Seite 14, ist Erpenbeck als Hof bei Tecklenburg im Jahr 1344 verzeichnet. Prof. Udolph findet im Internet das Gut Erpenbeck. Es wurde 1260 erstmals urkundlich erwähnt. Abgabepflichtig war es den Grafen von Tecklenburg. Die Erpenbecks waren Erbpächter.
Bedeutung: Bei dem Familiennamen handelt es sich vermutlich um einen Bachnamen. "Beck" ist das niederdeutsche Wort für "Bach", "erp" bedeutet "braun". Diese Zusammensetzung ist vergleichbar mit dem Ortsnamen Erfurt, abgeleitet von Erpesfurt.
Herkunft: Die Datei der Mormonen zeigt, dass die Vorfahren der Familie aus Niederschlesien kommen, dem heutigen Polen.
Bedeutung: Es handelt sich um einen in Schlesien ansässiger deutscher Name. Das "Eu-" ist eine veränderte Form des ursprünglichen "od" oder "odal", was Besitz oder Eigentum bedeutet. Odal wird dabei verändert zu Udal, Ulrich, Ulig, Eulig. Basis des Nachnamens ist also ein alter Vorname, der durch zahlreiche Ableitungen von Odal über Ulrich zu Ulig und so zu einem Nachnamen geworden ist.
Häufigkeit: Den Namen gibt es in Deutschland 186 Mal, vor allem in der Nähe von Osnabrück. Der Name Evers kommt ebenfalls vor allem im Nordwesten vor. Das ist ein Hinweis darauf, dass es den Namen Evers also Grundform zuerst gab, die Endung -mann erst später hinzu getreten ist.
Bedeutung: Eversmann ist eine Weiterentwicklung des Namens Evers. Evers ist eine patronymische Bildung und Kurzform von Everhard. Diese hochdeutsche Variante des Namens kann in zwei Teile geteilt werden: "Eber-" und "-hard". Eber bezeichnet das Schwein, ein Tier, dessen Kraft und Durchsetzungsvermögen bei den Germanen beliebt war und deshalb bei ihnen oft als Personenname verwendet wurde. Die niederdeutsche Form von Eber ist Ever, davon die patronymische Bildung ist Evers und daran ein -mann ist Eversmann.
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Bedeutung: Der Name gehört vermutlich zum Ochsen, niederdeutsch os(se), der Ochsenknecht, -hüter oder -hirt. Bei Heintze/Cascorbi, "Die deutschen Familiennamen", 7. Auflage, Halle, 1933, heißt es, Ochsner stamme vom mittelhochdeutschen Wirt "ohsenaere", übersetzt bedeutet dies "Ochsenhirt, -bauer". Ableitungen davon sind neben dem Namen Exner auch Öchsner, Öchsler, Öxler und Oßner.
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Herkunft: Wedemark und Hannover
Varianten: Der Name Eilitz taucht 78 Mal auf, hauptsächlich in Sachsen.
Bedeutung: Bei dem Namen handelt es sich um eine Koseform mit "-z", wie zum Beispiel auch bei Hinz, Kunz oder Opitz. Agil-z steht als Grundform. Das g fällt zwischen Vokalen gern aus, aus Agil- wird Eil-. Agi-, Agil- wird letzten Endes zu Ecke im Sinne von "Kante, Schneide, Schwertschneide, scharf".