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Demenz und Alzheimer: Tipps von Experten

Mittwoch, 20. September 2017, 19:00 bis 20:00 Uhr

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In Deutschland lautet für mehr als 1,5 Millionen Menschen derzeit die Diagnose Demenz und die Tendenz ist steigend.

Am Donnerstag, 21. September, ist Welt-Alzheimertag. In Deutschland haben mehr als 1,5 Millionen Menschen die Diagnose Demenz, und die Tendenz ist steigend. Bei etwa zwei Dritteln der Demenzfälle handelt es sich um die Alzheimer-Krankheit, benannt nach dem Arzt Alois Alzheimer. Der Psychiater und Neuropathologe beschrieb 1906 als Erster die Krankheit, nachdem er das Gehirn einer gestorbenen Patientin untersuchte und daran die charakteristischen Veränderungen (vor allem Eiweißablagerungen im Gehirn) festgestellt hatte. Gedächtnis, Sprache, Urteilsvermögen und Orientierung sind bei den Erkrankten stark eingeschränkt und ein eigenständiges Leben ist oft nicht mehr möglich. Weltweit leiden circa 47 Millionen Menschen an einer Demenz.

Eine weitere Form der Demenz, die vaskuläre Demenz, wird durch Durchblutungsstörungen im Gehirn hervorgerufen. Die Mangelversorgung geht häufig auf einen langjährigen, unbehandelten Bluthochdruck zurück. Die Wände der kleinen Blutgefäße werden dadurch geschädigt, mit der Folge, dass sie dicker und unflexibler werden und das Blut schlechter fließen lassen.

Hilfe für pflegende Angehörige

Wenn ein Elternteil oder ein Partner dement wird, dann ist das auch eine große Belastung für die Angehörigen. So lange es geht, übernehmen sie im Regelfall die Pflege und Betreuung in der eigenen Wohnung oder im Haus. Nicht selten bedeutet das eine Versorgung rund um die Uhr. In der Sendung Visite sprechen wir mit Experten ausführlich über die typischen Symptome einer Demenz, über Ursachen und Risikofaktoren und über den Krankheitsverlauf. Außerdem gibt es Tipps dazu, wo pflegende Angehörige Hilfe bekommen können.

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Redaktion: Ralf Walter

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