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NDR Verkehrsstudio
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

Verkehrsmeldungen für Niedersachsen

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Cäsium-Fund in der Asse: Ministerium räumt Fehler ein

Die Schachtanlage Asse II © dpa Fotograf: Jochen Lübke Detailansicht des Bildes Beim Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Atommüll-Endlager Asse bei Wolfenbüttel ist offenbar gegen Strahlenschutzvorschriften verstoßen worden. Das sei das Ergebnis eines Gesprächs, dass das Bundesumweltministerium mit dem niedersächsischen Umweltministerium geführt habe, berichtete NDR 1 Niedersachsen am Freitag. Das Landesumweltministerium habe einräumen müssen, dass das untergeordnete Landesbergamt gleich mehrfach gegen Strahlenschutzauflagen verstoßen habe. Es hätte den Angaben zufolge die Genehmigung zum Abpumpen einer radioaktiv verunreinigten Lauge nach erteilen dürfen. Zudem hätte das zuständige Behörde dem Ministerium in Hannover mitteilen müssen, dass radioaktive Grenzwerte überschritten worden seien. Das Landesumweltministerium habe inzwischen "Kommunikationsprobleme" mit dem Landesbergamt eingeräumt. Landes- und Bundesumweltministerium prüfen nun, ob die Betreiber des Atommüll-Endlagers noch als zuverlässig gelten. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) will jetzt mit den Bundesministern Sigmar Gabriel (SPD) und Annette Schavan (CDU) nach einer Lösung suchen.

Der Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtags war am Freitag zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Der Sprecher des Asse-Betreibers , das Helmholtz-Zentrum München, sagte am Rande der Ausschuss-Sitzung: "Wir wundern uns, dass die Aufregung so groß ist." Die Vorwürfe, es seien Arbeiten ohne Genehmigung erfolgt, seien ihm "völlig schleierhaft". Die Überschreitung der Grenzwerte sei gemeldet worden.

Atomkraftgegner: Sicherheit in keinem Endlager

Das in die Kritik geratene Atommüll-Endlager Asse ist für die Gegner der Atomkraft nicht das alleinige Problem. "Die Fakten zu Schacht Konrad und zu Morsleben müssen auch auf den Tisch", forderte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft (AG) Schacht Konrad, Peter Dickel, in Salzgitter. Nach Meinung der AG ist die Sicherheit in keinem der Endlager gegeben. "Es ist kein Problem von einem Betreiber, es ist das gesamte Thema Atomkraft", sagte Dickel. Auch in anderen Atomendlagern könne die Langzeitsicherheit nicht garantiert werden.

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Schild warnt vor radioaktiver Strahlung © picture-alliance/dpa
 

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