Stand: 28.03.2016 18:48 Uhr

Staus im Norden - aber kein Oster-Chaos

Auf vielen Autobahnen und Bundesstraßen im Norden war es am Ostermontag verhältnismäßig voll. Auf mehreren Autobahnabschnitten, vor allem auf der A 1, stockte der Verkehr zeitweise auf bis zu 20 Kilometern. In Niedersachsen ist die A 391 Richtung Braunschweig-Nord in Höhe Gartenstadt wegen Bauarbeiten noch bis Dienstagmorgen, 5 Uhr, gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. Wegen des Sturmes waren einige Brücken in Schleswig-Holstein für windanfällige Fahrzeuge gesperrt.

Die Details zur aktuellen Lage auf den Straßen erfahren Sie im NDR Verkehrsstudio.

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Staus umschiffen

Insulaner und Urlauber konnten einige staubelastete Verkehrsknotenpunkte umschiffen: Die Fahrgastreedereien in Mecklenburg-Vorpommern nahmen nach der Winterpause ihren Betrieb wieder auf. So verkehrt die Autofähre zwischen Glewitz auf Rügen und Stahlbrode bereits seit vergangener Woche wieder. Die Weiße Flotte Stralsund startete ebenfalls mit den Fahrten zwischen Hiddensee und Stralsund. Zwischen Rügen und Hiddensee gilt der Frühjahrsfahrplan mit elf Abfahrten täglich.

Lange Staus schon vor Ostern

Zu Beginn des Osterwochenendes hatte es viele Staus auf den norddeutschen Autobahnen gegeben. Nachdem am Karfreitag auf vielen Strecken zeitweise gar nichts mehr ging, rollte der Verkehr am Sonnabend zwar flüssiger, allerdings gab es am Tag des traditionellen Bettenwechsels vor allem in Richtung Dänemark stockenden Verkehr. Gründe waren neben den beginnenden Schulferien und zahlreichen Baustellen auch die Kontrollen an der dänischen Grenze, die der nordische Nachbar Anfang Januar im Rahmen seiner Flüchtlingspolitik eingeführt hatte.

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