Sendedatum: 23.01.2016 19:30 Uhr

"Segeberger machen mobil" gegen Einbrüche

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In weniger als einer Minute kann ein Fenster aufgebrochen werden. Das zeigten Experten in Bad Segeberg.

Noch nie gab es so viele Einbrüche in Schleswig-Holstein. Einbrecher haben Hochkonjunktur - und bei den Bewohnern wächst das Unbehagen. Sicherheitsexperten in Bad Segeberg wollen entgegensteuern und haben sich dafür zusammengeschlossen. Unter dem Motto "Segeberg soll sicher sein" konnten sich Bürger am Sonnabend vor der Marienkriche informieren, wie sie die Einbruchsgefahr senken können.

Einbrüche meist durch Fenster und Terrassentüren

Polizei, Feuerwehr, Weißer Ring, eine Tischlerei und ein Alarmanlagenhersteller waren vor Ort und klärten etwa 300 Bürger auf, wie sie sich am besten vor Einbrüchen schützen können. Nach Angaben der Experten steigen Täter hauptsächlich durch Fenster und Terrassentüren in Häuser und Wohnungen ein, die von der Straße aus nicht gut einsehbar sind. Die Polizei rät daher, Hecken soweit herunterzuschneiden, dass den Blick auf Garten und Haus frei ist.

Einbruchsrisiko minimieren

Umsichtiges Verhalten sei für die Sicherheit sehr wichtig. So sollten Bewohner ihr eigenes Umfeld aufmerksam beobachten und auf Personen achten, die sich in der direkten Nachbarschaft ohne erkennbaren Grund aufhalten. Weiterhin raten die Beamten, Fenster stets vollständig zu schließen, wenn keiner in der Wohnung ist. Außerdem könnten die Menschen Zeitschaltuhren nutzen, die in unregelmäßigen Abständen das Licht in den Wohnräumen einschalten. Dies sei aber nur dort ratsam, wo die Einbrecher nicht in die Räume hineinsehen können. Auch sollten Bewohner im Urlaub ihre Breifkästen nicht überquellen, sondern regelmäßig von Freunden oder Nachbarn leeren lassen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Schleswig-Holstein Magazin | 23.01.2016 | 19:30 Uhr