Stand: 30.12.2013 12:02 Uhr

Mittelplate: RWE-Dea setzt auf Probebohrungen

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Die Ölförderinsel Mittelplate vor Friedrichskoog

Der Mineralölkonzern RWE-DEA plant weitere Erkundungen des Erdölfeldes rund um die Förderstation Mittelplate im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Deshalb will das Unternehmen weiter Probebohrungen vornehmen. Einen erneuten Antrag dafür will RWE-DEA im kommenden Jahr stellen. Darüber entscheidet des Landesbergamt. Ziel der Probebohrungen ist es, Qualität und Ausmaß des Erdölvorkommen zu bestimmen.

Umweltschonende Technik

Der Haken: Eigentlich ist die Erdölförderung im Nationalpark Wattenmeer grundsätzlich verboten - außerhalb der Mitteplate. Das Unternehmen hat nun vor, die Erkundungsbohrungen mit einer besonderen Technik vorzunehmen. Es will eine Sonde in das Bohrloch schicken, um die benötigten Informationen unterirdisch zu sammeln. Damit sind auch die Naturschützer zufrieden. "Wenn RWE kein Erdöl an die Oberfläche holt, löst das zumindest einen unserer Kritikpunkte an den Bohrungen, sagt eine Sprecherin der Schutzstation Wattenmeer. Normalerweise wird von einem Ponton aus etwas Erdöl an die Oberfläche geholt - erst hier wird es untersucht.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 30.12.2013 | 15:00 Uhr

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