Stand: 05.01.2016 09:28 Uhr

Mindestens zehn Pferde verenden bei Feuer

Großbrand in Wulfsfelde im Kreis Segeberg: Ein Reiterhof stand in Flammen. Rund 130 Feuerwehrmänner waren im Einsatz und versuchten, die Pferde zu retten. Nach Angaben der Polizei starben dennoch mindestens zehn Tiere in den Flammen. Wie der Brand in dem rund 30 mal 10 Meter großen Gebäude ausbrechen konnte, ist noch unklar.

Feuer in kalter Nacht: Löschwasser gefriert

Gefrorenes Löschwasser und heiße Getränke

13 Wehren waren an den Löscharbeiten beteiligt, darunter Feuerwehrmänner aus den Kreisen Segeberg, Stormarn und Ostholstein. Menschen wurden nicht verletzt. Wegen der Minustemperaturen gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Feuerwehrsprecher Sönke Möller: "Mehrere hundert Meter Schlauchleitungen wurden von den Feuerwehrleuten fast durch den ganzen Ort verlegt. Bei Temperaturen von Minus acht Grad wurden die Schlauchleitungen bei Wasserstillstand sofort hart." Auch der Streudienst musste gerufen werden. Die Einsatzkräfte waren stundenlang im Einsatz. Anwohner versorgten sie mit heißen Getränken.

Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen.

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NDR 1 Welle Nord | 05.01.2016 | 08:00 Uhr