Stand: 30.09.2015 13:28 Uhr

Megaprojekt: UKSH bekommt eine Frischzellenkur

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In die Sanierung des UKSH fließen 520 Millionen Euro.

Aus alt mach neu: Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wird von Grund auf modernisiert. Mit der Grundsteinlegung für den "Baulichen Masterplan" des UKSH hat die Sanierung offiziell begonnen. Landeswissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD) und der UKSH-Vorstandsvorsitzende Jens Scholz gaben am Mittwoch mit der Zeremonie auf dem Klinik-Campus in Lübeck offiziell den Startschuss. Die Sanierung und geplante Neubauten in Lübeck und Kiel schlagen mit insgesamt 520 Millionen Euro zu Buche. Das UKSH spricht von einem der größten klinischen Bauvorhaben Europas. "Wir stehen hier vor einem riesigen Baufeld, und das ist schon schön, dieses Gefühl 'Es geht jetzt los, wir schaffen das'", sagte Alheit.

Schluss mit kleinen Stationen und langen Wegen

Es ist ein Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft. Das Land bleibt Eigentümer der Immobilien und trägt 75 Prozent der Kosten. 25 Prozent übernimmt ein privates Konsortium aus dem Baukonzern BAM und dem Gesundheitsdienstleister VAMED. Durch die Sanierung hofft das Klinikum auf effektivere Arbeitsabläufe bei der Patientenversorgung. Dafür werden bauliche Mängel, etwa zu kleine Stationen und zu lange Wege, beseitigt. Das UKSH verspricht sich außerdem jährliche Einsparungen in Millionenhöhe durch geringere Betriebskosten.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | 30.09.2015 | 17:00 Uhr