Stand: 09.02.2016 13:39 Uhr

Kinder im Internet - Experten warnen vor Gefahren

Facebook, WhatsApp, Online-Spiele: Laut einer Studie nutzen inzwischen fast zwei Drittel der acht- bis 14-Jährigen ein Smartphone. Bei den älteren von ihnen sind es sogar 86 Prozent. Dies birgt auch Gefahren: Acht Prozent der Kinder und Jugendlichen gelten als suchtgefährdet. Zum "Safer Internet Day" ruft der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein deshalb dazu auf, Kinder bei ihren Aktivitäten im Netz zu begleiten. Mit Blick auf Datenklau, Cyber-Mobbing oder rassistische Hetze bräuchten sie Unterstützung. Die Organisation fordert vor allem Eltern auf, sich intensiver mit dem Thema Datenschutz auseinanderzusetzen.

Wenn der Spaß aufhört: Datenklau und Cyber-Mobbing

Organisationen ziehen an einem Strang

"Die Digitalisierung der kindlichen Lebenswelt verläuft rasant, da bleibt die nachhaltige Wahrnehmung der Risiken leider oft auf der Strecke", warnt die Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein, Irene Johns. Wichtig seien auch weitere Zusammenschlüsse verschiedener Initiativen und Organisationen. Nur so könne die Medienbildung sichergestellt werden. Gute Beispiele gibt es bereits: So arbeitet der Kinderschutzbund mit der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Krankenkasse Knappschaft und der Stiftung Digitale Chancen zusammen.

Der "Safer Internet Day" ist eine Aktion der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz und steht in diesem Jahr unter dem Motto "Extrem im Netz". Unter www.klicksafe.de finden Eltern und Schulen Tipps, wie Kinder am besten für Gefahren im Internet sensibilisiert werden können.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | 09.02.2016 | 11:00 Uhr