Stand: 17.01.2017 15:23 Uhr

Dräger: Neue Werkshallen lohnen sich

Der Medizin- und Sicherheitstechnik Hersteller Dräger aus Lübeck ist lange in schwierigem Fahrwasser gewesen. Deswegen sollten die Kosten runter. Der Konzern beschloss daher, die Abteilungen Produktion und Logistik an einem Standort in Lübeck-Genin zu konzentrieren - der Name des Projekts: "Zukunftsfabrik". Wenige Monate nachdem diese an den Start ging, trägt sie nach Einschätzung des Unternehmens bereits Früchte. Neun Millionen Euro würden im Jahr 2017 voraussichtlich eingespart, teilte Dräger am Dienstag mit.

Verlagerung ins Ausland ist vom Tisch

Im Zuge der Konzentration am Standort Lübeck-Genin wurden bei Dräger 200 von 5.000 Arbeitsplätzen abgebaut. Mit Hilfe der "Zukunftsfabrik" will das Unternehmen nach eigenen Angaben die verbliebenen Arbeitsplätze in Lübeck erhalten. Eine Verlagerung der Medizintechnik-Produktion nach Tschechien, die im Gespräch war, ist damit endgültig vom Tisch.

Drei neue Werkshallen im Süden Lübecks

Seit 2015 hatte Dräger mehr als 70 Millionen Euro in den Standort in Lübeck-Genin investiert. Dafür sind am südlichen Stadtrand drei Werkshallen umgebaut und drei Hallen neu gebaut worden. Der im TechDax notierte Dräger-Konzern ist einer der weltweit führenden Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik. Er beschäftigte Ende 2016 weltweit rund 13.300 Mitarbeiter, davon knapp 5.000 in Lübeck.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 17.01.2017 | 16:00 Uhr

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