Stand: 19.06.2017 14:13 Uhr

Anwohner verhindern Großbrand auf Pferdehof

Eine gemeinschaftliche Nachbarschaftshilfe hat einen Großbrand auf einem Pferdehof in Pinneberg verhindert: In der Nacht war die Fassade eines Stalles in Flammen aufgegangen. Nach Angaben der Feuerwehr war am frühen Morgen ein Nachbar des Gestüts durch ein lautes Knacken auf das Feuer aufmerksam geworden. Der Nachbar überlegte nicht lange: Er alarmierte erst die Feuerwehr und griff dann zusammen mit zwei weiteren Anwohnern zum Gartenschlauch, um die Flammen zu bekämpfen. Außerdem brachen sie brennende Teile der Fassade ab. "Klasse Arbeit", sagte der Pinneberger Wehrführer Claus Köster, der als erster Feuerwehrmann an der Einsatzstelle eintraf.

Feuerwehr im Großeinsatz

Nach Angaben der Feuerwehr rollten anschließend im Minutentakt Löschfahrzeuge auf den Hof. Zehn Fahrzeuge mit 44 ehrenamtlichen Helfern waren in der Schenefelder Landstraße im Ortsteil Waldenau vor Ort. Der Brand, der sich an der Fassade zwischenzeitlich auf etwa 30 Quadratmetern ausgebreitet hatte, konnte unter Kontrolle gebracht werden. "Fünf Minuten später hätten wir einen Vollbrand des Gebäudes gehabt", sagte Köster. "Das war ein Einsatz, bei dem man wirklich sagen muss: Das hat richtig gut funktioniert." Damit meinte er insbesondere auch das couragierte Eingreifen der Ersthelfer.

Personen oder Tiere wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die etwa 20 Pferde im Stall konnten in ihren Boxen bleiben. Die Brandursache ist bislang noch unklar.

Hintergrund: Die Feuerwehr im Einsatz

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 19.06.2017 | 12:00 Uhr

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