Stand: 29.03.2016 17:32 Uhr

Akten-Alarm im Flensburger Finanzamt

Großes Paket, großer Polizeieinsatz: Am Ende fanden Experten in dieser Sendung kiloweise Akten - und keinen Sprengsatz.

Ein letztlich harmloses Paket hat am Dienstag dazu geführt, dass Teile des Flensburger Finanzamts geräumt werden mussten. Zwischen der Absenderin und der Behörde war es nach Angaben Polizei zuvor mehrfach zu "Unstimmigkeiten" gekommen. Außerdem habe das Paket eine unübliche Größe für Steuerunterlagen gehabt, so die Beamten. Eine Mitarbeiterin des Finanzamtes hegte offenbar den Verdacht, dass sich eine Bombe in der Sendung befinden könne. Polizisten sperrten einen Bereich des Gebäudes an der Waldstraße ab und verständigten den Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamts. Die Experten durchleuchteten das Paket - und fanden kiloweise Akten.

Absenderin "erstaunt über den Aufwand"

Zwischenzeitlich waren Polizisten im Rahmen des Großeinsatzes auch zu der 70-jährigen Absenderin gefahren. Sie habe sich "erstaunt über den Aufwand" der ganzen Aktion gezeigt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Schließlich habe sie das Paket dem Finanzamt zuvor am Telefon angekündigt.