Stand: 08.01.2016 08:47 Uhr

Zelte für Flüchtlinge in Hesepe sind winterfest

von Kora Blanken

Schnee, Eis und knackige Minustemperaturen - der Winter hatte die Region Osnabrück in den ersten Tagen des Jahres fest im Griff. In der Erstaufnahmeeinrichtung Bramsche-Hesepe wohnen auch bei diesem Wetter noch Flüchtlinge in Zelten. Allerdings sind die Unterkünfte mittlerweile winterfest.

Flüchtlinge haben es auch in Zelten warm

Alle Zelte sind einsatzbereit

Eines der insgesamt vier Zelte in Bramsche ist derzeit noch bewohnt - von 40 alleinreisenden Männern. Doch auch sie haben es mittlerweile warm. Die Temperatur werde auf mindestens 20 Grad gehalten, so Dierker. Dafür soll auch das Wachpersonal sorgen. Die anderen drei Zelte auf dem Gelände werden auf etwa 15 Grad geheizt. Denn dort seien bereits Betten und Matratzen aufgestellt, die nicht klamm werden sollen. Zudem wollen Dierker und seine Kollegen dort schon ein bestimmtes Raumklima vorhalten, falls in den kommenden Wochen neu ankommende Flüchtlinge untergebracht werden müssen. "Dann können wir relativ schnell hochfahren, um die entsprechenden Temperaturen zu haben", so Dierker.      

Viele Flüchtlinge leben in kommunalen Unterkünften

Noch im Oktober - als die Temperaturen in der Region nachts schon teilweise unter dem Gefrierpunkt lagen - mussten 500 Asylsuchende in unbeheizten Zelten schlafen. Mittlerweile brauchen die Flüchtlinge in der Erstaufnahme-Einrichtung Bramsche-Hesepe kalte Eis- und Schneenächte aber nicht mehr zu fürchten. Die meisten von ihnen seien in festen Gebäuden auf dem Gelände untergebracht, so Leiter Klaus Dierker. Zudem wohnten bereits viele Flüchtlinge in kommunalen Unterkünften und der Zustrom in Bramsche habe sich verringert. Zurzeit wohnten etwa 840 Menschen dort, sagte Dierker.

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