Stand: 13.03.2016 13:38 Uhr

"Ovation" hat ihre erste Reise geschafft

Früher als erwartet ist die "Ovation of the Seas" am Sonnabendmorgen im niederländischen Eemshaven eingetroffen. Die nächste Reise steht dem 348 Meter langen Kreuzfahrtriesen Mitte April bevor. Dann soll das Schiff der US-Reederei Royal Caribbean übergeben werden. Doch bevor es so weit ist, stehen noch einige technische und nautische Probefahrten an. Bei der Meyer Werft freut man sich aber zunächst über die geglückte Ems-Überführung: "Es hat alles reibungslos geklappt", so Sprecher Peter Hackmann. Obwohl die Ems-Überführung am Freitag später als geplant in Papenburg begonnen hatte, holte der jüngste Luxusliner der Meyer Werft die verlorene Zeit auf der 40 Kilometer langen Passage und der Fahrt über die Nordsee wieder auf.

"Ovation of the Seas" auf erster großer Fahrt

Schiffsliebhaber-Romantik: Luxusliner im Abendrot

Bereits gegen 2 Uhr in der Nacht zu Sonnabend war die "Ovation" durch das Emssperrwerk in Gandersum gerauscht und hatte sich dort mit lautem Hupen von den Nachtschwärmern verabschiedet. Dutzende Schaulustige waren dem Ozeanriesen von der Werft über die Friesenbrücke bei Weener und die Jann-Berghaus-Brücke bei Leer bis tief in die Nacht an der Ems entlang gefolgt. Das Wetter hatte es am Freitag gut mit ihnen gemeint. Die Schiffsfans konnten beispielsweise beobachten, wie der Kreuzfahrtriese im Schein der roten Abendsonne von zwei Schleppern rückwärts über die Ems gezogen wurde.

Ein NDR-Reporter filmt die Überführung der "Ovation of the Seas". © NDR Fotograf: Henning Martin

Die "Ovation of the Seas" gibt Gas

Die "Ovation of the Seas" hat ihre erste lange Reise hinter sich und hat die Nordsee erreicht. Zwei kurze Abschnitte der Überführung gibt es hier im Zeitraffer zu sehen.

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Zu wenig Wasser in der Ems: Start mit kleiner Verzögerung

Los gegangen war es am Freitagnachmittag mit einer kleinen Verzögerung. Weil das Wasser um 14 Uhr noch nicht so hoch wie nötig aufgelaufen war, passierte die "Ovation" die Dockschleuse mit rund einer Stunde Verspätung. Werftkapitän Wolfgang Thos leistete Maßarbeit: Hunderte Schaulustige waren dabei, als sich das 41,4 Meter breite Schiff durch die lediglich 45 Meter breite Dockschleuse schob. Einige machten es sich in Campingstühlen auf dem Deich gemütlich.

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Die schönsten Schiffe der Meyer Werft

Für die Schiffsbauer bedeuten sie harte Arbeit, für die Region wertvolle Jobs - aber für unzählige "Sehleute" sind sie vor allem wunderschöne Fotomotive: die Kreuzfahrtschiffe der Papenburger Meyer Werft. Bildergalerie

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 13.03.2016 | 12:00 Uhr

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